Sword Art Online Volume 2 (Blu-ray)

Sword Art Online Volume 2 (Blu-ray)

Nach der Beta-Phase startet endlich Sword Art Online, kurz: SAO. Es ist ein VRMMORPG (Virtual Reality Multiplayer Online Role-Playing Game) bei dem die Spieler mithilfe des helmartigen NerveGear die virtuelle Fantasy-Welt vor ihren Augen sehen. Auch der 14-jährige Schüler Kazuto Kirigaya startet gleich am ersten Tag das Spiel. Doch was weder er als ehemaliger Beta-Tester, noch die anderen Spieler ahnen können, ist dass man nicht mehr ausloggen kann. Kurz darauf erscheint der SAO-Entwickler und verkündet allen die verhängnisvolle Botschaft: Erst mit dem Erreichen der letzten Ebene im Spiel kommen sie wieder frei. Wer bis dahin im Spiel stirbt, stirbt auch in der Realität.

Folge 8: Schwerttanz
Fast zwei Jahre spielt Kirito bereits „Sword Art Online“ und noch immer ist nicht das Ende erreicht. Er kämpft weiterhin allein ohne Gilde. Auf einem seiner Streifzüge findet er ein Rare-Item als Nahrungsmittel. Doch leider kennt er niemanden mit einem solch hohen Kochniveau, um es zu verarbeiten. Zufällig trifft er in einem Laden auf Asuna. Da fällt es ihm wieder ein, Asuna kann doch kochen! Tatsächlich hat sie sogar kürzlich erst das höchste Koch-Level erreicht. Er bittet sie sein „Ragout Rabbit“ für ihn zuzubereiten. Sie gehen einen Handel ein und wollen gerecht teilen. Asunas Begleiter Kuradeel hält nicht viel von Kirito. Trotzdem schickt sie Kuradeel fort, da sie ihn als Schutz nicht mehr benötigt für den Rest des Tages, denn sie lädt Kirito allein zu sich zum Essen ein. Im Handumdrehen zaubert sie leckeres Essen, außerdem gelingt es ihr ihn einzuladen in eine eigene kleine Gruppe. Asuna braucht eine kleine Auszeit von ihrer Gilde. Als sie sich tags darauf treffen, muss Asuna flüchten vor Kuradeel. Er drängt sich ihr auf und will sie als einziger beschützen. Eifersüchtig auf Kirito fordert er ihn zum Duell auf.

Folge 9: Dämon der blauen Flammen
Kirito und Asuna begeben sich allein auf Ebene 74. Sie erforschen die Ebene und finden sogar den Bossraum. Mit einem Teleportkristall griffbereit werfen sie einen Blick auf den Gegner: „The Gleam Eyes“. Der ist definitiv zu schwer für die zwei. Ohne eine große und fähige Krampftruppe scheint dieser nicht machbar zu sein. Sie ziehen sich zurück und machen eine Pause. Auf einmal taucht Klein mit seiner Gilde auf. Kirito stellt seine Freunde vor und muss die Männer gleich in Schach halten, denn sie stellen sich Asuna gegenüber gleich als Singles vor ;-).
Doch die unbeschwerte Situation ist nur von kurzer Dauer als Corbatz mit seiner angeschlagenen Trupp auftaucht. Auf direktem Wege fordert Corbatz die bisher erkundete Karte von Kirito, um diese zu veröffentlichen. Zwar händigt Kirito ihm die Karte aus, doch warnt er ihn gleichzeitig vor dem Bossgegner. Corbatz ignoriert allerdings die Warnung und schickt seine Gruppe in den Kampf…

Asuna ist Gildenmitglied der „Ritter des Blutschwurs“, doch ab und zu unternimmt sie gerne etwas Zeit mit Kirito.
Asuna ist Gildenmitglied der „Ritter des Blutschwurs“, doch ab und zu unternimmt sie gerne etwas Zeit mit Kirito.

Folge 10: Rot sehen
Die Gruppenbildung mit Asuna zieht seine Folge mit sich. Am 19.10.2024 fordert der Gildenanführer namens Heathcliff den Einzelgänger Kirito zu einem Duell heraus. Gewinnt Kirito darf er mit der Vizekommandantin gehen und diese darf die Gilde verlassen. Verliert Kirito jedoch so muss er sich der Gilde „Ritter des Blutschwurs“ beitreten. Kirito willigt ein, auch auf die Gefahr erneut schlechte Erlebnisse mit der Gilde zu sammeln.
Am großen Duell-Tag erscheinen jede Menge Zuschauer, die gespannt dem Duell entgegen fiebern. Beide Kontrahenten scheinen gleichauf zu sein, doch als Kirito einen entscheidenden Schlag ausüben will, passiert etwas Merkwürdiges und schon im nächsten Moment hat Kirito den Kampf verloren. Nun muss sich Kirito also der Gilde anschließen.
Tags darauf holen ihn Kuradeel und Godfrey ab, um mit ihm außerhalb zu üben. Kaum bietet Kuradeel den beiden Gildenmitgliedern etwas zur Stärkung an, werden die beiden gelähmt. Es ist eine tödliche Falle von Kuradeel.

Folge 11: Das Mädchen im Morgentau
Asuna und Kirito haben geheiratet und verbringen ihre gemeinsame Zeit außerhalb der Front in einer idyllischen Gegend. Als sie im Wald spazieren gehen, finden sie ein junges Mädchen. Das Mädchen ist ohnmächtig, deswegen beschließen die beiden sie mitzunehmen. Als die Unbekannte erwacht erinnert sie sich an nichts. Asuna und Kirito wird durch die Sprache klar, dass es sich bei dem Mädchen tatsächlich um eine sehr junge Spielerin handelt. Sie beschließen in der Stadt der Anfänge nach den Eltern des Mädchens zu suchen. Keiner der beiden war in letzter Zeit hier gewesen. Außer den NPCs scheinen die Straßen menschenleer. Plötzlich hören sie etwas. Sie rennen zum Ort und finden eine Frau, drei Kinder und einen Trupp der Befreiungsarmee. Die Truppe bedroht die junge Frau und fordert sowohl Geld als auch Items. Heldenmütig schreitet Asuna ein, während Kirito auf die Kleine aufpasst.

Folge 12: Yuis Herz
In der Stadt der Anfänge gehen seit einiger Zeit ungewöhnliche Dinge vor sich. Die Frau namens Sasha, welcher Kirito und Asuna begegnet sind, erzählt ihren Rettern die Geschehnisse. Sasha kümmert sich um die jungen Kinder und bringt sie in der Kirche unter. Doch eine herrische Gilde durchstreift immer wieder die Stadt, um die Kinder für den Nachschub zu rekrutieren.
Doch mitten in dem Gespräch platzt die Bittstellerin Yulier herein. Sie bittet Kirito und Asuna um Hilfe, denn unter der Stadt des Anfangs steckt ein unbekannter Dungeon. Dort ist ihr Partner Thinker eingesperrt. Der unbekannte Dungeon beherbergt jedoch starke Gegner im 60er Level-Bereich. Eigentlich wollen Kirito und Asuna ihr Findelkind namens Yui der Gefahr nicht aussetzten, doch sie möchte nicht von ihrer Seite weichen. Natürlich kommt es wie es kommen muss und sie treffen im Dungeon auf einen unsterblichen Gegner. Plötzlich scheint Yui ihre Erinnerung zurück zu erlangen und so manipuliert sie mit ihren Administratorrechten den Feind. Ihr Eingreifen bleibt natürlich nicht unbemerkt, doch in der wenigen Zeit klärt sie ihre Freunde auf über den ursprünglichen Verwendungszweck von Yui.

Kirito und Asuna kümmern sich liebevoll um die plötzlich aufgetauchte Yui, ohne zu wissen, dass Yui die beiden gesucht hat.
Kirito und Asuna kümmern sich liebevoll um die plötzlich aufgetauchte Yui, ohne zu wissen, dass Yui die beiden gesucht hat.

Folge 13: Kluft der Verdammnis
Weiterhin befinden sich Asuna und Kirito auf Ebene 23. Beim Angeln lernt Kirito den Fischer Nishida kennen. Er wird sogar als Gast von Kirito eingeladen, denn Asuna kann jeden Fisch perfekt zubereiten. Beim Essen berichtet Nishida von einem riesigen Fisch, den er leider noch nicht fangen konnte. Für diesen Fisch veranstaltet Nishida gleich ein kleines Event. Tatsächlich beißt der Lungfish auch an und Kirito übernimmt den Fang. Ihm gelingt es das riesige Monster, das einem Quastenflosser gleicht, an Land zu ziehen. Asuna verarbeitet diesen allerdings zu Fischfilet, als dieser die Zuschauer attackieren will. Doch die Freude über den Sieg ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn Headcliff meldet sich bei Kirito. Die beiden werden an der Front benötigt.

Folge 14: Das Ende der Welt
Nachdem der gefährliche Bossgegner „The Skull Reaper“ besiegt wurde fällt Kirito etwas Entscheidendes auf, bei Headcliff sinkt niemals die Lebensleiste unter die gelbe Leiste. Auch in dem damaligen Duell geschah eine Auffälligkeit. Jetzt ergibt für Kirito alles einen Sinn. Headcliff ist nur eine Tarnung für den SAO-Entwickler Akihiko Kayaba. Unangekündigt attackiert Kirito Headcliff, während die anderen Spieler sich über Kiritos Sinneswandel wundern, versucht Kirito die Wahrheit von Headcliff herauszufinden.

Charakterbeschreibungen:
Yui:
Anfangs halten Kirito und Asuna dieses junge Mädchen für einen Geist, da sie allein im Wald herum irrte. Trotz Yuis kindlichen Aussehens ist sie weder eine junge Spielerin noch ein gewöhnlicher NPC. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil von „Sword Art Online“, jedoch wurde sie nach der Beta-Phase ihrer eigentlichen Tätigkeit beraubt und ahmt die menschlichen Züge nach.

Kuradeel:
Ebenso wie Asuna ist er Mitglied der Gilde „Ritter des Blutschwurs“. Kuradeel ist Asunas persönlicher Wachhund, deswegen ist ihm auch der Einzelgänger Kirito suspekt. Als Bodyguard nimmt er seine Rolle ziemlich ernst. Man kann sogar sagen, dass er verbissen ist, denn auch sonst kann man mit ihm nur wenig Spaß haben.

Kuradeel nimmt seine Aufgabe Asuna zu beschützen ziemlich ernst, dabei steht ihm die Freundschaft zwischen Asuna und Kirito im Weg.
Kuradeel nimmt seine Aufgabe Asuna zu beschützen ziemlich ernst, dabei steht ihm die Freundschaft zwischen Asuna und Kirito im Weg.

Story:
Mit den Episoden 8-14 erreicht die Anime-Serie ihre Halbzeit. In teils größeren Schritten überspringt die Geschichte größere Zeitspannen. Dafür verbessert sich die Beziehung zwischen Kirito und Asuna. Obendrein muss Kirito seine Ängste überwinden. Zudem taucht ein junges Waisen-Mädchen auf, mit welchem sie sich schon als Familie fühlen in der virtuellen Welt.
Erneut erwartet den Zuschauern eine erstklassige Abwechslung basierend auf menschlichen Gefühlen und Moralvorstellungen gut gemixt mit Spielumfang von SAO.

Bild:
Auch „Sword Art Online Volume 2“ erstrahlt in dem frischen Glanz, wie sein Vorgänger. Dies erklärt sich natürlich an dem jungen Produktionsalter. Erst im vergangen Jahr (2012) produzierte Studio A-1 Pictures diese 25-teilige Anime-Serie. Ebenso wie Volume 1 erscheint „Sword Art Online Volume 2“ insgesamt sehr farbenprächtigen. Für die Blu-ray liegt das 16:9 Bildformat im Bildseitenverhältnis von 1.77:1 vor und bietet eine HD-Auflösung von 1920 x 1080p. Dank des jungen Produktionsalters gibt es keine Makel in der Qualität oder in der Bildtransferrate. Eine noch bessere Bilddarstellung kann es nicht geben.

Ton:
Der Blu-ray liegen zwei Tonspuren bei. „Sword Art Online Volume 2“ besitzt sowohl eine deutsche als auch eine japanische Tonspur. Beide bieten sie zuverlässig verlustfreien Ton in Stereo-Format (LPCM-Tonformat [Linear Pulse Code Modulation]) an. Natürlich wäre eine Surround-Unterstützung das i-Tüpfelchen für „Sword Art Online“, doch die Anime-Serie bietet auch so einen hervordrangen Klang ohne Lautstärkeschwankungen. Insgesamt ist die Tonqualität meisterlich und wirkt authentisch zur Fantasiewelt.

Synchro:
Die frische und unverbrauchte Synchronisation von „Sword Art Online“ ist peppermint gelungen. Die Synchronsprecher sind nämlich überwiegend Anime-Neulinge oder haben erst wenige Animes synchronisiert. Einige Sprecher wie Denise Monteiro, Patrick Keller und Nina Amerschläger werden allerdings von „Guilty Crown“-Fans wiederkannt. Isaak Dentler leiht in SAO „Klein“ seine Stimme, während Denise Monteiro die Spielerin „Asuna“ synchronisiert. Auch mit den wenigen Erfahrungen der Anime-Synchronisation sprechen sie ihre Rollen genauso wie erfahrene Sprecher.
Allgemein lassen sich kaum Timing-Fehler oder unpassende Lippenbewegungen wahrnehmen. Zudem passt überwiegend jeder Synchronsprecher zu seiner Sprecherrolle.
Hier eine gekürzte Synchronsprecherübersicht:
Patrick Keller alias Kirito (u. a. Waver Velvet aus „Fate/Zero“, Kenji Kido aus „Guilty Crown“, Nova aus „Arcana Famiglia“), Denise Monteiro alias Asuna (Kurachi aus „Guilty Crown“), Isaak Dentler alias Klein (Joel Goldschmidt aus „Blood+“) und Nina Amerschläger alias Lisbeth (u. a. Inori Yuzuriha und Mana Ouma aus „Guilty Crown“, Saya Otonashi aus „Blood+“).

Headcliff ist der Anführer der „Ritter des Blutschwurs“ und erwartet loyale Mitglieder.
Headcliff ist der Anführer der „Ritter des Blutschwurs“ und erwartet loyale Mitglieder.

Untertitel:
Für „Sword Art Online Volume 2“ liegt lediglich ein deutscher Untertitel bei. Zum Aktivieren muss man jedoch die japanische Tonspur abspielen. Die serifenlose Schrift erscheint im unteren Bildschirmbereich. Die weiße Schriftfarbe lässt sich angenehmen lesen durch die zusätzliche schwarze Kontur mit einem leichten Schatteneffekt. Optimal zum Lesen – auch aus größerer Entfernung. Die im Hintergrund plänkelnden Gespräche heben sich durch den kursiv gedruckten Text von den direkten Dialogen ab. Gut ausbalanciert ist zudem das Einblenden des Untertitels für das Lesetempo.

Menü:
Das idyllische Hauptmenü, welches ein herrliches Landschaftsbild von Aincrad zeigt, lädt nach einer kleinen Animation. Oberhalb befinden sich die Menüpunkte, die sich problemlos und einfach bedienen lassen. Ohne erneutes Laden werden unter den Auswahlpunkten die einzelnen Episoden sowie die Einstellungen nach dem Klicken angezeigt. Insgesamt hinterlässt das schlichte Menü einen durchaus guten Eindruck, ganz nach dem Motto: „Manchmal ist weniger mehr“.

Extras:
Passend zur ersten Blu-ray erscheint auch „Sword Art Online Volume 2“ im schmalen Digipak mit edel bedrucktem Pappschuber. Darin enthalten sind neben der Scheibe noch drei Postkarten. Als Motive sind zum einen Kirito, Sachi und zwei Schwerter auf den Postkarten zu finden. Leider sorgen die Postkarten für eine gewisse Fülle bei dem eng bemessen Pappschuber, sodass man beim Ziehen darauf achten sollte die Hülle nicht einzureißen.

Fazit

Ebenso spektakulär wie sein Vorgänger schreitet auch die Geschichte in „Sword Art Online Volume 2“ voran. Auch trotz der Zeitsprünge schafft es der Anime mit seinem Mix aus menschlichen Zügen und MMORPG-Elementen eine beeindruckende Kulisse zu schaffen, die Zuschauer fesselt. Wer bereits Teile der „.hack“-Reihe mochte, wird nicht an „Sword Art Online“ vorbei kommen. Während „.hack“ bereits zu den Klassikern zählt, peppt „Sword Art Online“ nämlich mit seiner jungen Dynamik das Thema auf. Doch nicht nur Anime-Fans des Fantasy-Genres werden an SAO eine verzweigte Geschichte vorfinden, auch die RPG-Spieler unter euch werden durch die vielen Spielbezüge Gefallen finden.

Autor: Nicole Borkowitz

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Sword Art Online Volume 2 (Blu-ray)
Bewertung:
Story:5 von 5
Bild:5 von 5
Ton:4 von 5
Untertitel:5 von 5
Synchronisation:5 von 5
Menü:4 von 5
Extras:4 von 5
Gesamt: 4,5 von 5
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