Magic Kaito: Kid the Phantom Thief Volume 2 (Blu-ray)

Magic Kaito: Kid the Phantom Thief Volume 2 (Blu-ray)

Der wohl ebenbürtigste Kontrahent vom Schüler-Detektiv Shinichi (alias Conan Edogawa), ist niemand geringeres als der Meisterdieb Kaito Kid. Mit weißem Anzug, Umhang, Zylinder und Monokel hat dieser clevere Bursche immer ein Ass im Ärmel. Sein Schöpfer entwarf sowohl den Detektiv als auch den Meisterdieb, die Rede ist dabei von Gosho Aoyama. Doch mit „Magic Kaito: Kid the Phantom Thief Volume 2“ öffnet sich der Vorhang für den Zauberer und Illusionisten Kaito Kuroba alias Kaito Kid.

Folge 4: Hexen weinen nicht
Kaito erfährt mehr über die Todesumstände seines Vaters. Insbesondere Juwelen muss er für seine Raubzüge nun verschärft ins Visier nehmen, um den Mördern seines Vaters einen Schritt voraus zu sein.

Bei Kaito Kids nächsten Raubzug geht allerdings nicht alles mit rechten Dingen vor sich. Nach Kaitos Raub, schneidet ihm jemand seinen Fluchtweg ab. Innerhalb kürzester Zeit hat die Hexe Akako Koizumi das nächtliche Geheimnis von Kaito Kuroba herausgefunden. Sie ist eine Schönheit und sie verdreht allen Jungs die Köpfe, allen bis aus Kaito. Ihr Wunsch ist es, dass ihr alle Männer zu Füßen liegen, dass ihr das bei Kaito nicht gelingt geht ihr mächtig auf den Kecks. Akako spricht einen Zauber, womit alle Polizisten unter ihrem Bann stehen und sie beschwört ein fürchterliches Winter-Wetter herbei. Für Kaito Kid sieht es in der Tat schlecht aus, doch sich Akakos Willen zu beugen ist auch keine Option. – Wie kommt Kaito Kid aus der Bredouille nur wieder heraus?

Tags darauf bekommt die Klasse von Kaito und Aoko Zuwachs von der Schülerin Akako Koizumi. Sie ist eine Schönheit und spielt eine grandiose Musterschülerin. Weder sie noch Kaito lassen sich jedoch etwas anmerken von ihrer jüngsten Zusammenkunft.

Kaito Kid ist der Hexe Akako Koizumi ein Dorn im Auge, wie man an ihren zerbrochenen Zauberspiegel nur allzu deutlich erkennt.
Kaito Kid ist der Hexe Akako Koizumi ein Dorn im Auge, wie man an ihren zerbrochenen Zauberspiegel nur allzu deutlich erkennt.

Folge 5: Blue Birthday
In der Schule läuft alles seinen gewohnten Gang bis auf, dass Aokos Geburtstag ansteht. Sie lädt ihre Freundinnen natürlich ein. Kaito hat sie bisher noch nicht eingeladen, schließlich ist Aoko über seinen letzten Streich noch nicht ganz hinweg. Als sie auf Kaito angesprochen wird, da er ja trotzdem ein guter Freund ist und prima auf ihrem Geburtstag Zauberkunststücke vorführen könnte, überlegt es sich Aoko doch anders. Sie lädt Kaito ein.
Zum dumm nur, dass Kaito an eben diesem Abend als Kaito Kid bereits einen Diebstahl angekündigt hat. Das kann Kaito Aoko natürlich nicht sagen, deswegen verspricht er ihr zumindest eine tolle Überraschung.

Leider unterschätzt Kaito Kid sein Timing durch die ihm gestellten Hindernisse. Schon längst sind Aokos Gäste gegangen und es ist bald Mitternacht. Enttäuscht glaubt Aoko nicht mehr an Kaitos Kommen, doch genau in dem Moment klingelt ihr Telefon und Kaito meldet sich. Zwar schafft er es nicht mehr zu ihrem Geburtstag, doch dafür solle sie doch einmal aus dem Fenster schauen…

Folge 6: Heiligabend auf der Piste
Ein Klassenausflug steht an und es geht in die Berge zum Ski-Fahren. Kaito macht das nicht das Geringste aus, schließlich ist er ein Ass im Ski-Fahren. Das gilt nur leider nicht für Aoko. Doch die Schüler haben ein Ziel auf welches sie hinarbeiten: Am letzten Abend sollen sie Paarweise in Verkleidung die Piste hinab fahren, wobei das schönste Paar gekürt wird. Für alle in der Klasse steht es schon fest, dass Aoko und Kaito zusammen ein Paar bilden werden, doch aufgrund Aokos schlechter Fahrkünste möchte sie keine Last für Kaito sein und so schnappt sich die neue Schülerin, Akako Koizumi, Kaito zum Partner. Aoko bildet stattdessen mit Fujie ein Paar, welcher ebenso schlecht im Ski-Fahren ist wie sie. Insgemein wünscht sich Fujie jedoch Akako als Partnerin, denn er ist in sie verliebt, aber malt sich aufgrund seiner üppigeren Körperstatur keine Chancen mit ihr aus.
Wie diese vertrackte Konstellation, ein kleiner magischer Liebeszauberspruch und der letzte Paarlauf ausgehen, wird jedoch nicht verraten.

Kaito Kuroba versteht sich bestens seine Kindheitsfreundin Aoko zu schocken und zu necken.
Kaito Kuroba versteht sich bestens seine Kindheitsfreundin Aoko zu schocken und zu necken.

Charakterbeschreibungen:
Ginzo Nakamori:
Er ist der leitende Inspektor der „Kaito Kid“-Diebstähle. Bereits Kaito Kurobas Vater, der vor über acht Jahren Kaito Kid war, wurde von Ginzo Nakamori gejagt. Der Inspektor ist Feuer und Flamme den Meisterdieb zu schnappen und macht stets seine Hausaufgaben durch neue, ausgefallene Fallen. Aokos Vater würde allerdings niemals zugeben, dass er seine „Kaito Kid“-Fälle liebt und ohne diese ein eher tristes Polizeileben führen würde.

Kōnosuke Jii:
Dieser etwas in die Jahre gekommene Mann war der ehemalige Assistent von Kaito Kurobas Vater. Ebenso treu ist Kōnosuke aber auch zu dessen Sohn. Als einziger weiß er von der Identität Kaito Kids und steht diesem auch bei den Raubzügen zur Hilfe.

Story:
Eine 12-teilige Anime-TV-Serie bietet nicht sonderlich viel Platz. Aus diesem Grund wird bereits in der vierten Episode ein nicht zu unterschätzender Gegenspieler – nichts für Ungut Inspektor Ginzo Nakamori – eingebracht. Ebenso darf der Protagonist nicht auf der Stelle treten und so erhält dieser ebenfalls eine kleine charakterliche Entwicklung sowie ein erstrebenswertes Ziel. Damit sind dann auch schon die drei Episoden vier bis sechs gefüllt. Zum Glück leidet der ganz eigene Charme von Kaito Kid nicht unter der Kürze, sondern würzt eher noch die Folgen prägnant.

Insbesondere die Raubzüge des Meisterdiebes glänzen im Mondschein.
Insbesondere die Raubzüge des Meisterdiebes glänzen im Mondschein.

Bild:
Die 12-teilige Anime-Adaption wurde von TMS Entertainment ab 2010 produziert.
„Magic Kaito: Kid the Phantom Thief“ erscheint hierzulande über KAZÉ Anime. Der Publisher veröffentlicht dabei zeitgleich die DVD- und Blu-ray-Version. Mit kräftigen Farben präsentiert sich die Blu-ray-Fassung mit einer Auflösung von 1920 x 1080p und mit einer heiteren Stimmung.

Ton:
Der Blu-ray liegen zwei Tonspuren bei. Sowohl die deutsche als auch die japanische Tonspur liegen jeweils im DTS-HD MA 2.0 vor. Doch auch wenn Surround-Anlagen-Besitzer leer ausgehen, kann sich auch die Stereo-Version hören lassen.

Synchro:
Die Wahl der deutschen Synchronsprecher ist identisch mit denen aus der „Detektiv Conan“-Serie, zumindest die die sich überschneiden. Dies trifft auf Kaito Kuroba bzw. Kaito Kid zu, der von Julien Haggége seit 2002 ihm seine Stimme verleiht. Gleiches gilt für Sven Gerhardt, welcher in den letzten Jahren dem Inspektor Ginzo Nakamori Leben einhaucht. (Zuvor war insbesondere Olaf Reichmann in den Filmen dafür verantwortlich.)
Aber auch die sich nicht (bzw. kaum) überschneidenden Rollen aus „Magic Kaito: Kid the Phantom Thief“ sind Erfahrende Synchronsprecher, wie beispielsweise Jenny Maria Meyer (u. a. Celina aus „Yu-Gi-Oh! Arc-V“, Yukata aus „Naruto Shippuden“) alias Aoko Nakamori. Insgesamt gibt es an der soliden deutschen Synchronisation nichts auszusetzen, denn die Sprache passt zu den Lippenbewegungen und sie klingen authentisch für die hiesigen Verhältnisse.

Untertitel:
Ebenso wie die Bild- und Tonqualität bleibt auch im zweiten Volume von „Magic Kaito: Kid the Phantom Thief“ die Qualität des Untertitels beständig. Das heißt, dass dieser optional bei der japanischen und/oder deutschen Tonspur aktiviert werden kann. Im unteren Viertel des Bildes wird der Untertitel dann in einem angenehmen Lesetempo mit gelter, serifloser Schrift eingeblendet.

Während der Schüler Kaito immerzu Aoko ärgert, liegt es ihm fern sie zu verletzten.
Während der Schüler Kaito immerzu Aoko ärgert, liegt es ihm fern sie zu verletzten.

Menü:
Wie bereits im ersten Volumen erwähnt, kennt das Menü keine Spielereien, die sich doch bei so einem talentierten Zauberer angeboten hätten. Schade, aber nichtsdestotrotz erfüllt das Menü sein Soll indem es einfach zu handhaben ist und über das die drei Episoden abzuspielen sind.

Extras:
Während der limitierte Vorgänger noch mit einem Sammelschuber locken konnte, bleibt in „Magic Kaito: Kid the Phantom Thief Volume 2“ lediglich das Wendecover. Dieses bedeutet ein identisches Cover ohne FSK-Logo und war es dann auch schon.

Fazit

Im ersten Augenblick mag „Magic Kaito: Kid the Phantom Thief“ viel zu albernd wirken, doch schon recht schnell merkt man, dass die humorvolle Oberfläche bei weitem nicht alles ist. Stattdessen lernt man diesen ganz eigenen Charme lieb zu gewinnen und fiebert stets mit bei Kaito Kids Raubzügen, die nicht seiner persönlichen Bereicherung gelten.
Es gibt unzählige Parallelen zur „Detektiv Conan“-Reihe, da sie sich allein den Schöpfer teilen, doch auch Ähnlichkeiten zu „Ein Supertrio“ oder der Inspiration „Arsème Lupin“ lassen sich wiederfinden.

Autor: Nicole Borkowitz

Entschuldigung, Kommentare zu diesem Artikel sind nicht möglich.

Magic Kaito: Kid the Phantom Thief Volume 2 (Blu-ray)
Bewertung:
Story:5 von 5
Bild:4 von 5
Ton:4 von 5
Untertitel:4 von 5
Synchronisation:5 von 5
Menü:3 von 5
Extras:2 von 5
Gesamt: 4,0 von 5
Copyright-Hinweis:
© 2010 GOSHO AOYAMA / SHOGAKUKAN・MAGIC KAITO COMMITTEE Under License to VIZ MEDIA SWITZERLAND SA Produced by TMS ENTERTAINMENT CO., LTD.