Sonic Unleashed
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Wer ist schnell, hilfsbereit, hinterlässt eine feurige Rennspur und ist blau? – Richtig, Sonic Hedgehog - SEGA’s Flitzeigel ist zurück! Wie sich „Sonic – Unleashed“ in unserem PlayStation 3-Test geschlagen hat, erfahrt ihr nun:
Das Spiel beginnt gleich mit einem etwas längeren Intro, welches Sonic ins All katapultiert. Dort wartet erwartet einen eine von Dr. Eggman (Dr. Robotnik) stationierte Schlachtflotte. Schnell macht Sonic kurzen Prozess mit seinen Gegnern und auch für Dr. Eggman scheint das letzte Stündchen geschlagen zu haben. Dieser scheint sich jedoch zu besinnen und fleht Sonic an ihn zu verschonen. Aber plötzlich geschieht es! Sonic wartet zu lange und die Falle von Dr. Eggman schlägt zu! Sonic wird in einer Apparatur festgehalten, währenddessen richtet Dr. Eggman die gesammelte Energie des Chaos Emeralds gebündelt auf Sonic’s Heimatplaneten. Auf dem Planeten brechen Kontinente auseinander und obendrein wird ein bestialisches Ungeheuer freigesetzt. Es ist fast geschafft, dass Dr. Eggman die Weltherrschaft bekommt, aber eben nur fast ;) Wer ein HD-TV sein Eigen nennen darf, wird nach dieser Video-Sequenz eine wahre Augenweide erleben. Die gestochen scharfe Optik ist erste Sahne und bereitet den Spielern mit der Farbintensivität und frische viel Freude. So kann die Grafik auf jeden Fall mit Animationsfilmen mithalten. Nachdem man über das Staunen der Optik hinweg ist, nimmt die Story weiter ihren Lauf und Sonic lernt ein kleines Kerlchen kennen, welcher an Amnesie leidet. Sonic ist daran nicht so ganz unschuldig und beschließt dem kleinen Wesen zu helfen und nennt ihn kurzerhand „Chip“. Doch da fällt Sonic erst jetzt etwas auf: Sein Äußeres wurde verändert. Des Nachts sieht er wie ein Monster aus, während er am Tag durch das Sonnenlicht zu seiner Ursprungsform verwandelt wird. Seiner Form angepasst, besitzt Sonic auch unterschiedliche Kräfte. Als Monster ist er viel träger aber dafür auch stärker. Tagsüber kann Sonic allerdings wieder flitzen wie eh und je. Für Sonic heißt es nach dieser Erkenntnis nun erst einmal üben. In einem kleinen Parkour hat der Spieler die Möglichkeit den Umgang mit der Steuerung zu proben. Ist das geschafft landet man in der nächstgelegenen Stadt. Nach einem kurzen Aufenthalt darf man auch endlich los rennen, Münzen einsammeln, Feinde attackieren und dabei einen neuen Rekord aufstellen, um seine Fähigkeiten nach dem Level zu erweitern. Mit voranschreiten des Levels stößt Sonic auch auf seinen Freund, Tails. Vorerst gilt es allerdings das Level mit einem Boss-Gegner abzuschließen. Hierbei muss der Spieler gekonnt Attacken ausweichen, aber auch dem Gegner die Stirn bieten muss. Während des Jump’n’Run-Modus wird dem Spieler einiges abverlangt. Das althergebrachte gradlinig aufgebaute Labyrinth ist hier lediglich der Grundstein. Hintereinander folgende Loops mit schnellen Reflexen zum Ducken und seitwärts Springen folgen nämlich dann Schlag auf Schlag. Damit dies alles nicht langweilig wird, muss der Hedgehog aber auch springen, hechten und Fallen ausweichen. Die Steuerung hierfür ist zwar schnell gelernt, doch nichtsdestotrotz muss der Spieler über gute Reflexe und einer großen Portion Glück verfügen. Diese vielfältige Abwechslung erhöht den Spielspaß natürlich enorm. Dennoch ärgert man sich ab und an ein wenig über die fixe Kameraeinstellung, vor allem beim Hochspringen. Zum Glück ist die Kamera die meiste Zeit aber im Rücken von Sonic und bietet gute Sichtverhältnisse. Nachdem nun genügend über die Story, Grafik und Steuerung dieses Einspieler-Games berichtet wurde, folgt nun der Sound. Ebenso lebendig wie die Optik spricht einen auch der Ton an. So hört man Tage durchaus auch das Vogelgezwitscher oder das Wasserplätschern eines Brunnens. Äußerst hervorragend sind die Audioeffekte gelungen im Jump’n’Run-Modus, denn dort hört es sich fast wie auf einer Rennstrecke an. Die Video-Sequenzen sind übrigens im dialektfreien und leichtverständlichen Englisch gehalten, welcher sogar mit einem gut übersetzten deutschen Untertitel präsentiert wird. FazitAutor: Nicole Borkowitz |
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