Naruto – Ninja Destiny 2
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„Naruto“, wer hat nicht schon alles diesen Namen gehört? Der bekannte Protagonist aus der gleichnamigen Manga-Reihe und Anime-Serie des Manga-kas Masashi Kishimoto. Der junge Blondschopf im orangen Overall möchte Hokage und somit ranghöchster Ninja werden in seinem Heimatdorf, Konohagakure. Mit „Naruto – Ninja Destiny 2“ begleitet der Nintendo DS-Spieler den aufgeweckten Jungen zum zweiten mal in einem Beat’em up, welches mit Rollenspieleelemente gestückt ist.
Mit der europäischen Version des Nintendo DS Spiels „Naruto – Ninja Destiny 2“ kann der Spieler im Hauptmenü sich zwischen dem Story-Modus und dem Kampf-Modus entscheiden, welches noch Mals in Einzelspieler und Spieler vs. Computer unterteilt ist. Vorab kann man noch einen Schwierigkeitsgrad wählen, ehe man sich in den Kampf stürzt. Standardmäßig ist „Normal“ voreingestellt. Gewechselt werden kann dies nur noch auf „Schwer“. Die Story hält für den Spieler die wichtigsten Ereignisse und Gefechte aus der ersten Naruto Staffel bereit. Mit nur acht hintereinander gewonnenen Kämpfen hat man jedoch bereits den Story-Modus gemeistert. Mit ein wenig Übung erreicht man dies in einer halben Stunde. Doch während der Gefechte wechselt der Spieler mehrmals den Charakter, welches eine schöne Abwechslung zu der Spielkürze ist. Die spielbaren Passagen wurden jedoch leider stark gekürzt und wirken zudem sehr abgehackt. Ebenfalls spiegelt sich dies in den Gesprächen wieder, die wenig Aussage kräftig sind und keinen Humor bereit halten. Nachdem man die extrem kurze Story erledigt, wird dem Spieler ein Charakter im Kampfmodus frei geschaltet. Zu Beginn sind im Kampf-Modus erst acht Charaktere, wie beispielsweise Naruto Uzumaki, Sasuke Uchiha, Saruka Haruno, Neji Hyuga und Kakashi Hatake, spielbar. Wiederholt man den Story-Modus mehrmals – hierfür reicht es mit der Start-Taste die Texte zu überspringen – kann man weitere Charaktere frei spielen, unter anderem auch Might Guy und Gaara. Im Kampf-Modus bekriegen sich jeweils nur zwei im „Beat’em up“-Stil. Die Kämpfe erstrecken sich meist nur über zwei Runden, die bis zu 90 Sekunden dauern können. Sieger ist, wer zuerst aus zwei erfolgreichen Runden hervor geht. Bei einem Unentschieden entscheidet der Zufall den Gewinner. Im Top-Screen spielt sich dabei der gesamte Kampf ab, während der Touch-Screen sechs Power-Ups bereit hält, wie z. B. Shuriken (Ninja Sterne). Die Power-Ups sind dabei schlecht belegt und können teils nicht genutzt werden, durch ihre ungünstige Lage. Schließlich Benötigt der Spieler für den Kampf meist beide Hände und eine schnelle Reaktion. Die Angriffe stellen sich überdies schon nach kurzer Zeit monoton dar, denn die Kombos aus den Tasten B und Y erlauben lediglich Attacken. Nichtsdestotrotz zeigten die Kämpfe viel Dynamik. Mit Hilfe der linken Schultertaste können sich nämlich die Ninjas teleportieren und direkt hinter dem Gegner auftauchen, um diesen zu attackieren. Eine sehr nützliche Funktion. Allerdings benötigt man hierfür eine ausreichend gefüllte Chakra-Leiste, die direkt unter der Lebensanzeige platziert ist. Doch die Chakra-Leiste wird auch für die Spezialattacke des Charakters beansprucht. Sobald diese komplett gefüllt ist und man dicht genug am Gegner steht, kann das charakterabhängige geheime Jutsu ausgeführt werden. Darauf folgt eine Sequenz mit der man relativ großen Schaden anrichten kann bei seinem Gegenüber. Sowohl die 3D Spielgrafik und der Sound im Kampf hätten durchaus bessere Qualität hervor bringen können. Die Charaktere sowie der Untergrund wirken sehr grobkörnig, besonders in den Endsequenzen der Kämpfe. Der Ton bietet in den Gefechten keine Abwechslung und somit wird der Spieler genötigt die Lautstärke auf Null zu setzen. Schließlich wirken die stark elektronisch Klänge wie aus Games der 80iger Jahre. Die Steuerung verlangt dem Spieler nicht all zu viel ab, außer schneller Daumen-Reaktion. Wie bereits erwähnt gibt es wenige Variationsmöglichkeiten bei den Angriffen. Somit drückt man fast nur B, Y und das Steuerkreuz. Im Allgemeinen ist das Gameplay schnell ausgezerrt. Die extrem gekürzte Geschichte bietet kaum Unterhaltungswert. Die Kämpfe im Einzelspieler-Modus werden auf Dauer schnell langweilig. Desgleichen gilt dies für den Mehrspielermodus. Dort werden ebenfalls Charaktere frei geschaltet nach siegreichen Kämpfen. Maximal zwei Spieler können mit jeweils mit einem „Naruto – Ninja Destiny 2“ –Game gegeneinander kämpfen. FazitAutor: Kevin Motschal |






