Mario & Sonic Bei den Olypischen Winterspielen
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Extra zu den olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver zeigen sich auch Mario, Sonic & Co. von ihrer sportlichsten Seite mit dem Wii-Titel „Mario & Sonic Bei den Olympischen Winterspielen“. Ob das auch den Spieler fit hält?
Kaum startet man das Spiel auf der Nintendo Wii oder dem Nintendo DS bemerkt man schon die recht langen Ladezeiten. Auf beiden Systemen bekommt man dafür eine große Auswahl an Charakteren. Insgesamt sind 20 Figuren, wie beispielsweise Mario, Luigi, Sonic und Peach vertreten. Wer übrigens die Wii-Fassung besitzt, der kann sich glücklich schätzen über ein interaktives Tutorial für jedes der olympischen Disziplinen. DS-Besitzer müssen sich dabei zufrieden geben mit einem Video und Erklärungen. Leider sind diese Videos recht lang ausgeartet und langweiligen den Spieler viel mehr. Doch die Wii-Version bietet noch einen Vorteil: Kann ein Spieler ein Wii Balance Board sein Eigen nennen, können ein paar Spiele auch hiermit absolviert werden, es wird allerdings nicht vorausgesetzt. Eiskunstlauf sieht bekanntlich einfach graziös aus. Auch die Charaktere vermitteln mit ihren hautengen Nylon-Anzügen diese Optik. Noch besser schauen sie aber in Action aus. Bei der Wii steuert man per Remote einen Sprung nach oben oder eine Pirouette durch drehende Kreisbewegungen. Wann man welches Kunststück vorführt gibt einem die Eisfläche mit unterschiedlichen Symbolen vor. Je genauer man den Zeitpunkt abpasst desto besser wird natürlich die Gesamtbewertung. Das Schlittschuhlaufen machen die Charaktere übrigens von ganz allein. Somit ist nicht nur diese Disziplin idiotensicher. Auch die anderen Mini-Spiele sind größtenteils so vorgegeben, dass der Spieler nicht mehr viel machen muss. Der Schwierigkeitsgrad wurde recht niedrig angesetzt und lockt wohl eher das jüngere Publikum oder die gesamte Familie im Mehrspieler-Modus zum Spielen. Je öfter man natürlich Snowboard, Ski oder Bob fährt, desto mehr Modi lassen sich frei schalten. Doch nicht nur neue Spiel-Modis gibt es zu entdecken! Im Shop kann man sich schon nach ca. den ersten vier Runden Musikstücke, Kleidung oder andere Ausrüstungsgegenstände kaufen und seinen Charakter damit ausstatten. Hiermit kann man nämlich gut die einzelnen Fähigkeiten der Charaktere aufwerten. Grafisch haut einen „Mario & Sonic Bei den Olympischen Winterspielen“ nicht gerade vom Hocker. Zwar präsentiert sich das Spiel farbenfroh und freundlich, aber leider gibt es auch eine rucklige Panorama-Ansicht, pixlige Zuschauer und fehlende Lichteffekte. Gleiches gilt übrigens für den Sound. Eine Steigerung zum Vorgänger lässt sich allerdings feststellen. Dieses Mal lauscht der Spieler orchestralen Klängen. Negativ fällt jedoch die Marktschreier-Stimme aus dem Megafon auf. Stets brüllt dieser einem wilde Sprüche im Menü um die Ohren. FazitAutor: Nicole Borkowitz |
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