Final Fantasy: The 4 Heroes of Light

Final Fantasy: The 4 Heroes of Light90.00% stars - "Final Fantasy: The 4 Heroes of Light" Mit diesem Nintendo DS-Titel weiß wohl jeder was aus der Kombination eines klassischen RPGs mit der heutigen Technik resultiert, nämlich: „Final Fantasy: The 4 Heroes of Light“. Square Enix zog jedenfalls alle Register und schuf zu dem märchenhaften Abenteuer, ein akkurates Kampfsystem und setzte seine persönlichen Akzente. So spielt man nämlich nicht durchgängig menschliche Gestalten.Schade ist aber, dass „Final Fantasy: The 4 Heroes of Light“ keine Sprachausgabe besitzt und gleichzeitig nur englische Dialoge aufweist. Freilich kann man mit den Englisch-Grundkenntnissen genügend verstehen, sodass dieses Modul zweifelslos für stundenlangen Spielspaß sorgt.Autor: Nicole Borkowitz
Mit „Final Fantasy: The 4 Heroes of Light“, dem neusten Streich aus der Spieleschmiede Square Enix, sollen die Spieler an die Ursprünge der „Final Fantasy“-Serie erinnert werden. In einem traditionellen Rollenspiel-Abenteuer reist man durch eine fantastische Welt voller Drachen, Könige, Prinzessinnen, Hexen und noch mehr.

Final Fantasy: The 4 Heroes of Light


Es gibt viel zu entdecken.

Eines Morgens erwacht der junge Brandt in dem idyllischen Königreich Horne. Dieser Tag ist ein ganz besonderer für den Jungen, denn heute an seinem 14. Geburtstag muss er seine Reifeprüfung absolvieren. Der König von Horne beauftragt ihn mit der Rettung seiner jüngsten Tochter, Aire. Die Hexe des Nordes entführte die Prinzessin und alle bisher entsandten Befreier kehrten nicht zurück.
Mutig macht sich Brandt auf den Weg und findet dabei neue Freunde, wie den magisch talentierten Jusqua und die Soldatin Yunita. Gemeinsam gelingt es ihnen Aire zu aus den Klauen der Hexe zu befreien. Doch kaum kehren die vier Abenteuer zurück ins Königreich finden sie alle Bewohner versteinert vor. Horne wurde verflucht und es besteht die Chance, dass jemand aus der östlichen Wüstenstadt Guera Rat weiß. Doch während sich Brandt und Yunita um die Zukunft von Horne sorgen und wie sie dem Königreich helfen können, entscheiden sich Aire und Jusqua in die sichere Stadt Liberte zu gehen. So müssen Brandt und Yunita eine Lösung finden einen Sanddämon zu besiegen. Dagegen muss Aire schmerzlich erfahren, was es heißt Abschied zu nehmen und sich weniger als Prinzessin aufzuführen. Überraschender Weise lernt der Spieler dazu von dem sonst so erwachsenen Jusqua plötzlich kindliche Züge kennen.
Aber auch wenn sich die vier Helden des Lichts uneinig sind, vertrauen sie einander und wachsen an ihren Erlebnissen.

Final Fantasy: The 4 Heroes of Light


Auf in den Kampf!

Anhand der unterschiedlichen Charaktereigenschaften sieht man bereits, wie viel Mühe Square Enix in die Geschichte steckte, doch keine Sorge es wird noch besser:
Nach der Vorlage von klassischen Rollenspielen kämpft man rundenbasierend gegen die Feinde. Im Gefecht verfügt man über eine Nah- oder Fernwaffe sowie über Magie. Zaubersprüche verbrauchen meist mehr „AP“. Diese APs muss man sich durch eine Runde „boosten“ verschaffen.
Die Effizienz des Angriffs ist je nach Art der Gegner gegeben. Für erleichterte Duelle steht dem Zocker mit der X-Taste das automatische Kämpfen zur Verfügung. Ab und an lassen die Besiegten zudem noch nützliche Items oder Ausrüstungsgegenstände fallen. Des Weiteren erhalten die Helden des Lichts Erfahrungspunkte und werten damit ihr Level auf. Gute Dienste leisten allerdings auch die Hüte. Abhängig von der Kopfbedeckung steigt ein Talent von vielen, wie beispielsweise das Stibitzen von Items.

Anfänglich ist zwar der Hauch vom „Animal Crossing“-Look irritierend, doch schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich an die gebogene 3D-Welt. Selbst die Charaktere mit ihren vergrößerten Kopfproportionen haben ihren gewissen Charme, egal ob bei Tag, des Abends oder des Nachts. Übrigens, einige Ereignisse können nur zu einem der eben genannten Tageszyklen vorkommen. So kann man z. B. nur bei Nacht, wenn die Wache schläft, einen unterirdischen Geheimgang in Guera betreten.

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An die ungewöhnliche Optik gewöhnt man sich recht schnell.

Technisch gesehen gibt es fast nichts zu beanstanden. Die Steuerung kann sowohl per Stylus als auch per Tasten reibungslos erfolgen. Passend zur jeweiligen Umgebung erklingen harmonische Melodien. Leider gibt es einen kleine Makel: Das Spiel ist auf Englisch. Obwohl das Handbuch alle wichtigen Funktionen in Deutsch erklärt, fehlt bedauerlicherweise die Übersetzung des Spiels.

Fazit

Mit diesem Nintendo DS-Titel weiß wohl jeder was aus der Kombination eines klassischen RPGs mit der heutigen Technik resultiert, nämlich: „Final Fantasy: The 4 Heroes of Light“. Square Enix zog jedenfalls alle Register und schuf zu dem märchenhaften Abenteuer, ein akkurates Kampfsystem und setzte seine persönlichen Akzente. So spielt man nämlich nicht durchgängig menschliche Gestalten.
Schade ist aber, dass „Final Fantasy: The 4 Heroes of Light“ keine Sprachausgabe besitzt und gleichzeitig nur englische Dialoge aufweist. Freilich kann man mit den Englisch-Grundkenntnissen genügend verstehen, sodass dieses Modul zweifelslos für stundenlangen Spielspaß sorgt.

Autor: Nicole Borkowitz


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