Naruto Shippuden: Kizuna Drive

Naruto Shippuden: Kizuna Drive63.33% stars - "Naruto Shippuden: Kizuna Drive" Ich bin eher enttäuscht von diesem Titel. Ich hoffte auf eine Weiterentwicklung von Akatsuki Rising. Nach einigen Stunden des Spielens kennt man dieses Spiel bereits auswendig und man weiß wie es weitergehen wird. Die Tastenfolgen konnte ich bereits automatisiert anwenden und somit wurde jedes weitere Kapitel eine Probe meiner Geduld, es bis zum bitteren Ende durchzuhalten. Es machte einfach kein Spaß mehr, nach alldem sich wiederholenden gleich aussehenden Missionen. Überrascht hat mich aber der Online-Modus, welche durch Freunde eine akute Abwechslung zum Geschichtsverlauf bietet. Letzten Endes bleibt mir nur eines zu sagen: Wer sich mal ordentlich durch die Ninja-Welt prügeln möchte und die grafischen Fiaskos nicht stören sollte unbedingt zugreifen.PS: Lasst euch nicht vom Intro täuschen. Das ist animiert und lässt dieses Spiel besser dar stehen.Autor: Jörg Brockmann
Wir schreiben das Jahr 2011: Ein neues, unentdecktes Spiel in den Weiten des Naruto-Universums erschien und möchte auf der PSP mit einer eigenen Storyline und kooperativem Mehrspielermodus glänzen. Es sind bereits einige gute Ableger dieser beliebten Serie auf Sonys Handheld publiziert worden, wie z.B. „Naruto Shippuden: Akatsuki Rising“ oder die „Naruto Ultimate Ninja Heroes“-Reihe.

Die eigens entwickelte Story, fern ab vom Manga, präsentiert sich in den Anfängen als sehr spannend und verlangt nach mehr Hintergründen. Sie umfasst selber 17 Kapitel, die in jeweiligen Aufgaben unterteilt sind. Im Kurzen und Ganzen ist diese auch schnell erklärt:
Wie bei jeder Nebengeschichte Narutos, benötigen wir erst mal ein Dorf. In unserem Fall Yume-Gakure. Dieses wurde in der Vergangenheit vom Kyuubi (dem Neunschwänzigen) angegriffen. Um das Leben der restlichen Dorfbewohner zu retten, opfert sich ihr Oberhaupt und stirbt (Pokito-Übersetzung = wurde degradiert) im Kampf. Vom Hass angetrieben versuchen sich nun die Überlebenden an Naruto, der ja den Kyuubi in sich trägt und Konoha zu rächen.
Ihr seid natürlich der Mittelpunkt dieser Unklarheiten und beginnt die Geschichte aus dem Sichtfeld Narutos, welcher zu Beginn keine Ahnung von den Geschehnissen hat. Jedenfalls könnt Ihr euch in ungefähr 30 Stunden durch immer fast gleiche Missionen prügeln.

Naruto Shippuden: Kizuna Drive


Die Bosse sind nicht nur gigantisch groß sondern auch sehr harte Gegner.

Beginnend mit der ersten Mission, welche noch als abwechslungsreich erscheinen mag, merkt man nach 4 Kapiteln doch die Trägheit des Systems. Es scheint eine Art Fortsetzung des Vorgängers „Akatsuki Rising“ zu sein. Am Ende eines jeden Kapitels trifft man auf Bossgegner, die bei weitem schwerer sind, als sie scheinen. Bei einem Fehlschlag muss man leider das komplette Kapitel von vorn beginnen, was proportional zum „reinen Verkloppen“ sehr frustrierend werden kann. Sollte es euch gelingen ein Kapitel erfolgreich abzuschließen, erhaltet Ihr als Belohnung sogenannte Kizuna-Punkte, wie auch Schriftrollen. Zweck dieser ominösen Schriftstücke ist die Aufwertung eurer Fertigkeiten im Kampf der jeweiligen Charaktere. Abhängig vom Fortschritt erhöhen sich die Ränge besagter Papyrusrollen. Innerhalb des Kampfes muss man eigentlich nur auf zwei Dinge achten: Die Energie und das Chakra. Ersteres kann durch Items aufgefüllt werden, welche Gegner hinterlassen oder in Steinen oder ähnlichen Gegenständen stecken, die zerschlagen werden können. Um sein Chakra zu regenerieren, muss man etwas abseits eines Gegners stehen um es per Tastendruck aufzufüllen. Nachdem ihr weiterhin auf Gegner einprügelt, können diese durch Schlagkombinationen auch betäubt werden, was euch die Möglichkeit zu einer Spezialattacke ermöglicht. Es ist eine Gruppenattacke aus allen Mitgliedern, die im Kreis stehend den Gegner von einem Mitglied zum anderen schlagen. Je schneller ihr die Tasten beherrscht, umso mehr Schaden könnt Ihr dem Gegner zufügen. Diese Prozedur wird mit zunehmender Zeit extrem schwierig und verlangt eine hohe Konzentration. Die Kämpfe werden durch das fehlende Blocken, was in der Regel in jedem Kampfspiel vorkommt, noch verzwickter. Da hilft nur die richtige Kombination aus den jeweiligen Teammitgliedern, welche mit gezielten Fertigkeiten den Weg zum Erfolg sichern sollen. So kann z.B. Sakura andere Kollegen heilen.
Kommen wir zu den Spielmodi. Beim Start habt ihr die Auswahl zwischen der Story, einem freien Spiel und den Optionen. Im freien Spiel kann man mit Freunden verschiedene Missionen erledigen. In den Optionen habt ihr die Auswahl zwischen der japanischen und englischen Sprachausgabe. Deutsch sind nur die Texte und Untertitel, was in letzter Zeit der Trend zu sein scheint.

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Die richtige Teamtaktik führt zum Sieg.

Grafisch gibt es keine Neuerungen. Im Bereich Anime gibt es eigentlich nur noch den Cell-Shading-Effekt, welcher Standard für besagtes Genre ist. Die Kapitel/ Szenarien wiederholen sich und oft scheint es, als würde man die gleichen Welten erneut durchqueren, wobei die Texturen monoton wirken. Vergleichbar wäre die Grafik mit dem Vorgänger, Crisis Core oder Dissidia. Die musikalische Untermalung passt in die Naruto-Welt und man merkt, dass die Effekte zur bisherigen Reihe kategorisiert werden können.

Fazit

Ich bin eher enttäuscht von diesem Titel. Ich hoffte auf eine Weiterentwicklung von Akatsuki Rising. Nach einigen Stunden des Spielens kennt man dieses Spiel bereits auswendig und man weiß wie es weitergehen wird. Die Tastenfolgen konnte ich bereits automatisiert anwenden und somit wurde jedes weitere Kapitel eine Probe meiner Geduld, es bis zum bitteren Ende durchzuhalten. Es machte einfach kein Spaß mehr, nach alldem sich wiederholenden gleich aussehenden Missionen. Überrascht hat mich aber der Online-Modus, welche durch Freunde eine akute Abwechslung zum Geschichtsverlauf bietet. Letzten Endes bleibt mir nur eines zu sagen: Wer sich mal ordentlich durch die Ninja-Welt prügeln möchte und die grafischen Fiaskos nicht stören sollte unbedingt zugreifen.
PS: Lasst euch nicht vom Intro täuschen. Das ist animiert und lässt dieses Spiel besser dar stehen.

Autor: Jörg Brockmann


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