Sonic Generations

Sonic Generations88.00% stars - "Sonic Generations" Auch nach 20 Jahren bleibt Sonic unaufhaltsam. Die Gute-Laune-Grafik gibt es bei „Sonic Generations“ sogar in 2D und 3D.Bevor ich das Spiel in die Konsole legte hatte ich schon befürchtet, dass alte Titel nur aufgefrischt wurden, doch dem ist nicht so. Es gibt neue Herausforderungen sowie viele abwechslungsreiche Level dank dem Hin- und Herschalten zwischen den blauen Flitzern. Da bleibt uns nur noch eins übrig, nämlich doppelt zu gratulieren.Autor: Nicole Borkowitz
„Happy birthday to you, happy birthday to you, happy birthday lieber Sonic, happy birthday“. Sonic feiert seinen zwanzigsten Geburtstag mit einem neuen Spieltitel: „Sonic Generations“. Wie der Name schon sagt, treffen hier zwei Sonic-Generationen aufeinander.

Anlässlich des 20. Geburtstags organisieren Sonics Freunde eine Geburtsfeier für den blauen, flinken Igel. Doch die gemütliche Festlichkeit wird von einem geisterhaften Bösewicht unterbrochen. Dieser entführt die Geburtstagsgäste in unterschiedliche Welten. Doch auch der frühere und jetzige Sonic werden in eine merkwürdige farblose Kristallwelt gezogen.

Sonic Generations


Atemberaubend kräftige Farben zeichnen Sonic Generations aus.

Viel mehr als die kleine Einleitung gibt es eigentlich nicht an der Geschichte. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn das Flitzen und Ringe-Einsammeln macht viel mehr Spaß. Doch vorher findet sich Sonic in einer Kristallwelt wieder, die gleichzeitig als Menü dient.
Hier kann man auch zwischen den Sonics mit der Y-Taste hin- und herwechseln. Mit dem früheren Sonic absolviert man Level mit klassischer 2D-Sidescroll-Optik, während man mit dem aktuellen rasante 3D-Grafik aus der Verfolgerperspektiver meistert.

Kaum spielt man das erste Level von „Sonic Generations“ mit beiden Sonics durch, taut die Welt auf und befreit einen von Sonics Freunden. Obendrein kann man weitere Herausforderungen für das Level bestreiten: Tempo, Technik, Doppelgänger, Freunde, Gegner, Objekt, Ring, Jonglieren und Befreien. Es ist aber auch möglich sich gleich zur nächsten Welt zu begeben. Allerdings geht dies nur bis zur dritten, denn dann folgt ein Endgegner für dessen Level man den Bosstürschlüssel benötigt. Den Schlüssel erhält man aus einem der drei vorherigen Level.

Sonic Generations


Die Welten sind nicht aus der alten Mottenkiste ausgegraben, sondern innovativ.

„Sonic Generations“ ist generell anspruchsvoll. Gerade für den aktuellen Sonic, welcher mehr Fähigkeiten besitzt wie höher zu springen und schneller zu laufen, werden vom Spieler gute Reaktionen abverlangt. Oftmals gibt es Zeitdruck mit ansteigendem Wasser oder viele bodenlose Tiefen. Der Igel auf Speed ist fast schon schneller als das Auge dessen Umwelt wahrnehmen kann. So kann es flugs geschehen, dass man rote Sterne verpasst oder es zu ungewollten Gegnerkontakt kommt.
Zum Glück gibt es aber einen kleinen Helfer: Omochao. Dieser kleine Freund verkauft in seinem Laden Verbesserungen und Fähigkeiten. Beispielsweise bekommt man so ein Extraleben oder kann den Controller für SEGA Mega Drive erwerben, wodurch das versteckte Spiel „Sonic the Hedgehog“ für noch mehr Abwechslung sorgt.

Während andere Spieleentwickler um die Wette eifern, wer die beste Grafik entlocken kann, bleibt bei Sonic seinem fröhlichen Comic-Stil treu. Grafisch ist „Sonic Generations“ erstklassig. Verglichen mit vorherigen Spieletiteln liegen Welten dazwischen. Auch der Sound weiß zu überzeugen, wovon man sich schon eine Soundtrack-CD wünscht. Aufgefallen ist zudem, dass der neue Sonic mal eine Stimme bekam und nicht wie andere Veteranen wie Mario lediglich mit einem „Jippie“.

Fazit

Auch nach 20 Jahren bleibt Sonic unaufhaltsam. Die Gute-Laune-Grafik gibt es bei „Sonic Generations“ sogar in 2D und 3D.
Bevor ich das Spiel in die Konsole legte hatte ich schon befürchtet, dass alte Titel nur aufgefrischt wurden, doch dem ist nicht so. Es gibt neue Herausforderungen sowie viele abwechslungsreiche Level dank dem Hin- und Herschalten zwischen den blauen Flitzern. Da bleibt uns nur noch eins übrig, nämlich doppelt zu gratulieren.

Autor: Nicole Borkowitz


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