Prinzessin Sakura Band 8

Prinzessin Sakura Band 893.33% stars - "Prinzessin Sakura Band 8" Gerade dieser Band lässt Mädchenherzen dahin schmelzen. Eine verworrene Liebesdreiecksbeziehung mit Intriganten, Herzschmerz und allem was dazu gehört findet sich in „Prinzessin Sakura Band 8“. Obendrein gibt es gleich einen doppelten Bonus, zum einen eine Kurzgeschichte zu I.O.N. und zum anderen die Sammelkarte mit Fujimurasaki (nur in der Erstauflage enthalten). Wer es schnulzig und „typisch“ mädchenhaft mag, der wird den Kauf jedenfalls nicht bereuen.Autor: Nicole Borkowitz
Nach vier Monaten Wartezeit geht die Romanze mit Prinzessin Sakura und Prinz Aoba weiter. Seit gespannt, was sich in und um Sakuras Umfeld alles ereignet hat ohne ihren Bruder Kai bzw. Enju.

Prinzessin Sakura wurde von ihrem Verlobten, Prinz Aoba, und ihren Freunden gerettet. Nun sollte man denken dass wieder alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, doch weit gefehlt.
Der Kaiser missbilligt immer noch die Verlobung und erst recht die noch nicht vollzogene Ehe zwischen Prinzessin Sakura und Prinz Aoba. So lässt er dies den Prinzen mit all seiner Macht spüren: Kraft seines Amtes stellt er den Prinzen vor die Wahl: Entweder gibt er Sakura dem alten Minister (die rechte Hand des Kaisers) zur Frau oder aber Aoba nimmt die Tochter des Ministers zur Zweitfrau.

In einer äußerst beklemmenden Situation steckt der Prinz nun. Doch statt mit Sakura zu sprechen quält er sich tagtäglich allein mit dieser Entscheidung. Obendrein hält er sich nicht an seine Versprechungen gegenüber Sakura und lässt ihre Verabredungen ausfallen. Sauer und zugleich enttäuscht beschließt Sakura ihren Geliebten aus dem Weg zu gehen. Diesen Rat befolgt sie von ihrer neuen Freundin, Prinzessin Yuri. Sakura hält sie für eine wundervolle, ehrliche und liebreizende Person, aber hoffentlich irrt sie sich nicht...

Auf 196 Seiten, wovon zwei farbig gedruckt sind, wurde die romantische Liebesgeschichte sowie eine Bonusgeschichte zu Arina Tanemuras früherem Werk I.O.N. gedruckt. Im Vergleich zum vorherigen actiongeladenen und dramatischen Band wirkt der achte Band ruhiger und lustiger. Doch Langweilige kommt in der Liebesgeschichte gewiss nicht auf, schließlich hecken genügend Charaktere Intrigen aus. Auch das eine oder andere Geheimnis wird gelüftet.
Passend zur Story zeichnete die Zeichnerin die Panels erneut zarter und hebt besonders sinnige Szenen mit funkelendem Rahmen hervor. Die etwas kürzeren Kapitel spiegeln sich in der Menge der Panels wieder, die trotzdem nicht gedrungen wirken.
In der Erstauflage befindet sich übrigens wieder eine Karte. Dieses Mal mit Fujimurasaki. Der TOKYOPOP-Standardpreis für 6,50 bleibt wie gehabt, ebenso das Format von 18,8 x 12,8 x 1,7 cm.

Humor:
Den großen Lacher gibt es nicht. Allerdings gibt es einige witzige Augenblicke, die die Situationen aufheitern wie der Frosch Hayate mit seinen flotten Sprüchen.

Action:
Anstatt actionreichen Momenten beruhigt sich die Lage für Sakura erst einmal. Kampfszenen und Speedlines gibt es dieses Mal keine.

Erotik:
Zwar wird zwischen Sakura und Aoba eine eindeutige Andeutung gemacht, doch das war es auch schon. Nichtsdestotrotz bleibt „Prinzessin Sakura Band 8“ auch eine reine Romanze, die Teenager auf Wolke Sieben schweben lässt.

Fazit

Gerade dieser Band lässt Mädchenherzen dahin schmelzen. Eine verworrene Liebesdreiecksbeziehung mit Intriganten, Herzschmerz und allem was dazu gehört findet sich in „Prinzessin Sakura Band 8“. Obendrein gibt es gleich einen doppelten Bonus, zum einen eine Kurzgeschichte zu I.O.N. und zum anderen die Sammelkarte mit Fujimurasaki (nur in der Erstauflage enthalten). Wer es schnulzig und „typisch“ mädchenhaft mag, der wird den Kauf jedenfalls nicht bereuen.

Autor: Nicole Borkowitz


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