Detektiv Conan - Das Phantom der Baker Street
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Als ich das Cover vom neuesten Teil von Conan sah und zugleich den Titel „Das Phantom der Baker Street“ gelesen hatte, war es diesmal um mich geschehen, denn deutlich aus dem Cover als auch vom Titel her ging hervor, dass sich dieser Film von den bisherigen unterscheiden würde und dass man sich im alten London wiederfindet. Wer hat es sich nicht schon einmal vorgestellt, wie es wäre, wenn Conan mit Sherlock Holmes zusammen arbeiten würde und beide zusammen schwierige Fälle lösen. Eine Vorstellung die wie ich finde einem so in seinen Bann zieht, dass man diese DVD nicht erst einmal im Schrank hinstellt, sondern sofort in seinen DVD-Player schiebt.
USA – Eine Stimme erzählt, wie man es aus Museen kennt, eine Geschichte, dabei wird ein kleiner Junge am Rechner präsentiert, der am Rechner mathematische Formeln niederschreibt. Als er erkennt, dass ihn eine Kamera beobachtet lässt er sein Programm „Noahs Arche“ per Telefonleitung entkommen. Die Wachleute alarmieren unverzüglich seinen Stiefvater, der sofort zu seinem Zimmer eilt. Der Junge betritt den Balkon und klettert zur Kante empor. Als sein Vater und die Wachleute auf den Balkon stürmen, stehen nur noch seine Schuhe da und der Computer der vorher ausgeschaltet war springt plötzlich an. Auf allen drei Bildschirmen wird ein Video mitsamt einer Arche angezeigt und eine Abschiedsnachricht erscheint kurz danach. Zwei Jahre später, eine Nachrichtensprecherin steht vor der Baker City Hall, wo ein neues Computerspiel präsentiert wird. Kurz drauf trifft der Stiefvater (Herr Schindler) vom Jungen, der vor zwei Jahren verschwand ein. 50 ausgewählte Jungen und Mädchen wurden ausgewählt, um das Spiel vor Ort als erste zu testen. Natürlich ist auch Conan mitsamt seinen Freunden, Ran und Kogoro Mori in der City Hall, denn sie wurden zur Eröffnungsfeier eingeladen. Als sie sich in der Party Hall befinden, treffen Conan und seine Gruppe auf Sonoko, die ebenfalls eine der ausgewählten ist, die am Spiel teilnehmen darf. Im späteren Verlauf des Abends taucht zudem noch der Professor Agasa mitsamt Yusako Kudo (Conan Vater) auf, denn dieser wurde als Ehrengast eingeladen. Dank Professor Agasa bekommt Conan ebenfalls einen Teilnehmerausweis und das Licht geht plötzlich aus. Eine helle Lichtsäule erstrahlt aus dem Boden der Bühne und eine Kapsel fährt aus dem Boden heraus, die das neue Spiel präsentieren soll. Schindler hingegen, lässt sich bei der Präsentation nicht blicken, sondern verschwindet in den Serverraum, wo ein junger Mann einsam an einem Schreibtisch sitzt. Mit der Frage, wie viel er für das DNA Forschungsprogramm von Hiroki haben will. Der Junge Mann kontert, dass er wüsste, womit er das Schindlerimperium stürzen könnte. Als Schindler ihm um einen kurzen Blick auf das Forschungssystem erbittet, lässt sich der Mann darauf ein. Schindler nutzt die Gunst der Stunde und streckt den Mann mit einem gezielten Messerstich nieder, danach vernichtet er dank einer CD sämtliche Daten auf der Festplatte und lässt das Messer in seinen Ärmel verschwinden. Der Mann, der kurz vor dem Zusammenbruch steht, tippt noch einmal drei letzte Buchstaben auf der Tastatur, die natürlich blutverschmiert zurück bleiben. Plötzlich fängt der Rechner mitsamt den daneben stehenden Servern an zu leuchten und die Stimme des Jungen ertönt, sie sagt „mein Name ist Arche Noah“. Schindler kehrt zurück in die Party Hall, wo der nächste Ehrengast gerade die Bühne betritt. In der gleichen Zeit trifft Inspektor Megure mitsamt seinen Kollegen ein. Ein Mitarbeiter von der Firma stürmt währenddessen in die Party Hall und alarmiert Conans Vater. Kogoro, natürlich aufpassend findet den Weg in den Serverraum, wo sich Inspektor Megure mitsamt Conan schon befinden. Conan, der einen Tipp verfolgen will, kehrt in die Party Hall zurück, wo das Spiel anfängt zu beginnen. Ran, Conan und seine Freunde betreten die Kapseln und tauchen in das virtuelle Spiel ein. Während alle ins Spiel eintauchen, kümmert sich Conans Vater darum, dass das Spiel beendet werden soll, doch als sie in den Kontrollzentrum gehen, fängt das System an zu spinnen und eine Stimme kommt aus den Boxen. Wieder einmal handelt es sich um die Stimme des Jungen, der das Spiel nicht mehr beenden will. In der gleichen Zeit befinden sich alle Kinder in der virtuellen Welt und die Stimme verkündet, dass es bei dem Spiel um Leben und Tod geht. Aber wenn es nur ein Spieler schafft das Ende des Spiels zu erreichen, haben alle gewonnen. Kurz drauf erklärt die Stimme die fünf unterschiedlichen Welten des Spiels und kurz darauf verzweifeln die Kinder. Langsam verteilen sich die Kinder und betreten die Welt, bei der sie denken, dass sie dort überleben können. Conan und sein Team entscheidet sich selbstverständlich für das Level vom London im 19 Jahrhundert, wo Jack the Ripper sein Unwesen trieb... Charakterbeschreibungen: Shin’ichi Kudo/ Conan Edogawa: Der 17 Jahre alte Shin’ichi ist ein begnadeter Fußballspieler und ein großer Fan von Sherlock Holmes. Seine Eltern sind der Bestsellerautor Yusaku Kudo und die frühere Schauspielerin Yukika Kudo. Von ihnen hat er auch seine hervorragende Kombinationsgabe geerbt, mit deren Hilfe er schon in der der Vergangenheit zahlreiche und spektakuläre Fälle gelöst hat. Seit dem er auf einem Jahrmarkt von zwei unbekannten Männern durch ein Gift geschrumpft wurde, jagt er die verbrecherische Organisation. Zu seiner Tarnung hat er sich eine neue Identität als Conan Edogawa zugelegt und wohnt bei seiner Freundin Ran. Um keinen Verdacht zu erwecken, geht Conan wieder zur Grundschule, wo er seine festen Freunde wie ein normales Schulkind besitzt. Shin’ichi versucht mit allen Mitteln seine wahre Identität zu verheimlichen, damit niemand, besonders Ran nicht in Gefahr gelangt. Einzig allein Professor Agasa und noch ein paar ausgewählte Personen wissen über ihn bescheid. Da er immer noch das Wissen und auch die Auffassungsgabe eines 17 Jahre alten Teenagers besitzt löst er im geheimen weiterhin viele Fälle, die aber immer auf das Konto von Kogoro Mori gut geschrieben werden. Yusaku Kodu: Yusaku ist Shin’ichi Kudo leiblicher Vater und zugleich ein weltberühmter Schriftsteller. Anstatt Detektiv zu sein, entschloss er sich ein Schriftsteller zu werden und somit schwierige lösbare Kriminalgeschichten zu schreiben. Zu seinen Werken zählt der „Baron der Night“. Er besitzt eine sehr enge Beziehung zu Shin’ichi Kudo und weiß einer von wenigen über die reale Identität von Conan Edogawa bescheid. Leider sehen sich die beiden nur selten und wenn ist einer von beiden so stark eingebunden, dass sie sich nur mit Blickkontakt verständigen, anstatt mal ein richtiges Vater Sohn Gespräch zu führen. Yukiko Kudo: Yukiko ist die leibliche Mutter von Shin’ichi Kudo und zugleich die Ehefrau von Yusako Kodu. Unter ihren Mädchennamen Yukiko Jujimine war sie einige Jahre in ganz Japan als berühmte Schauspielerin bekannt. Doch als sie Yusako kennen lernte und sich mit 20 Jahren dazu entschloss ihn als Ehemann zu heiraten und somit ihr Leben mit seinen verbindet, entschloss sie sich von der Filmwelt zurückzuziehen und verkündete zeitgleich mit der Hochzeit auch das Ende ihrer Karriere. Ran Mori: Ran ist schon seit frühester Kindheit mit Shin’ichi befreundet und zeichnet sich durch ihre nette und hilfsbereite Art aus. Trotzdem sollte man sie nicht reizen oder belästigen, denn sie kann sehr schnelle und starke Tritte sowie Karate-Griffe auf den Gegner anwenden. Rans Eltern sind der Privatdetektiv Kogoro Mori und die Rechtsanwältin Eri Kasaki. Seit dem die beiden getrennt leben, versucht Ran hin und wieder die beiden wieder zusammenzubringen. Nach dem Shin’ichi sie plötzlich nicht mehr besucht und anruft, wendet sie sich an Professor Agasa, dort trifft sie zum ersten Mal auf Conan und beschließt diesen als ihren kleinen Bruder bei sich und ihren Vater mit aufzunehmen. Shin’ichi, der sich abgöttisch liebt kann aber seine wahre Identität wegen der Sicherheit von Ran nicht preisgeben und lebt nun damit. Kogoro Mori: Kogoro Mori ist der Vater von Ran. Früher war er einst bei der Polizei, doch als er die Polizei verlies, machte er sich als Privatdetektiv selbstständig, leider mit weniger großem Erfolg. Erst als Conan zu ihm und Ran stößt, dreht sich schlagartig das Blatt. Conan der nicht Preisgegeben darf, dass ich Shin’ichi Kudo ist, löst somit für Kogoro Mori die Fälle und lässt ihn im Rampenlicht stehen. Story: Ein Junge sitzt allein an einem Rechner und tippt dort mathematische Formeln ein, oder soll das Programmcodes darstellen? Eine Überwachungskamera, hinter der mehrere Leute den Jungen beobachten. Zugleich ein Name „Arche Noah“, ein Virus, ein Programm, ein Name, vielleicht auch ein Hilferuf vom Jungen. Recht schnell merkt man, dass dieser Conan-Film anders als die bisherigen war. Sehr viel Tiefgang, andere Charaktere spielen kurzfristig die Hauptrolle, auch Conan ist nicht perfekt: jedenfalls fast nicht! Viele Geschichten und Schwenkungen lassen die Story atemberaubend spannend erzählen und ziehen einem förmlich - wie etwas Süßes zum Naschen - in ihren eigenen Bann und lassen einem nicht einmal nach dem Film mehr los! Bild: Das Bild wird im 16:9-Modus auf dem TV wiedergegeben, eben typisch für japanische Animes. Das Bild besitzt wie die Serie viele kleinere detaillierte Umgebunden und Charaktere. Anders als in der Serie wird diesmal der Mörder (Jack the Ripper) komplett bis auf das Gesicht gezeigt. Das alte London, welches ab der Mitte des Films der Hauptschauplatz ist, überzeugt mit sehr hohen Detailgrad und einer atemberaubenden Atmosphäre, welche nur wenige Animes in der Vergangenheit geschafft haben zu erzeugen! Conan – Movie 6 setzt die Messlatte für weitere Animes eine hohe Messlatte, die man wirklich nur schwer Toppen kann. Ton: Einerseits gibt es bekannte Tracks von der Serie, die einem als Fan sofort ins Ohr fallen werden, doch zugleich bietet dieser Film mehr und mehr neue Tracks die einfach nur sehr gut sind und einem in ihren unvergleichbaren Bann ziehen. Viele kleine Details wie z. B. die Pferdekutschen überzeugen im Film und die Atmosphäre des alten Londons wird authentisch zum Zuschauer getragen. Leider liegen insgesamt nur zwei Tonspuren vor, einmal Japanisch 2.0 und zugleich dementsprechend Deutsch 2.0. Eine 5.1 Tonspur wird leider vergebens gesucht. Doch obwohl das nicht mehr der Technik der heutigen Zeit entspricht muss man auch die 2.0 Tonspuren mehr als gut loben, denn diese steht ihren großen Konkurrenten 5.1 in nichts nach. Synchro: Die Synchronisierung ist einsame Spitze, wieder einmal konnten die bisher bekannten Sychronsprecher von der Conan-Serie für den Film eingebunden werden. Aber nicht nur die Hauptcharaktere wirken gerade in diesem Film mehr als Fabelhaft gesprochen, sondern auch die Nebencharaktere wirken sehr gut ausgewählt und überzeugen mit einem sehr hohen Niveau. Untertitel: Der Untertitel wird typisch Anime-Virtual als gelber zentrierter Text auf dem Bildschirm eingeblendet. Mit einer leichten schwarzen Kontur ist er gut lesbar. Einzig an ein paar Stellen im Film unterscheidet sich der gesprochene Text mit den Untertiteln, doch beide sagen immer noch das gleiche aus. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass wie immer bei Anime-Virtual nicht an kosten gespart wurde und somit einbandfreie und zugleich optimale Untertitel dem Zuschauer präsentiert werden. Menü: Wie schon Movie 4 wird auch Movie 5 durch ein nett zusammen geschnittenes Intro eingeleitet, dass schon beim ersten Einschalten der DVD mehr als deutlich zeigt, dass es sich bei diesem Conan-Film mehr als nur um Action und Story dreht. Das Hauptmenü besitzt mehrere pikante Merkmale des Films, die einem erst nach dem Schauen des Films so richtig auffallen. So befindet sich rechts auf dem Bildschirm eine weiße Silhouette von Sherlock Holmes und zugleich rechts daneben das Menü mitsamt einem dunklen Bild von Jack the Ripper. In der unteren linken Ecke des Bildschirms wird ein Artwork von Conan präsentiert, welches seine souveräne Ausstrahlung mehr als deutlich zeigt. Extras: Wie beim Movie 5 liegt ein ausführliches 20-seitiges Booklet bei. Dieses beinhaltet Charakterinformationen und zugleich wichtige Momente von Sherlock Holmes, die man dort nachlesen kann. Auf der DVD selbst befindet sich eine Galerie, die ein paar nette Skizzen aus dem Film zeigt. Zugleich wird die DVD in einem sehr stabilen und anmutigen Pappschuber mitgeliefert, der wirklich schön im Schrank aussieht. Mehr Extras wären schön gewesene, doch sollten die vorliegenden mehr als gut ausreichen. FazitAutor: Kevin Motschal |
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Infos

| Vertrieb: | Kaze (Anime Virtual) |
| Release: | 2. Juni 2008 |
| Genre: | Action |
| Alter: | 12 Jahre |
| Positiv: | DE 2.0, JP 2.0 |
| Extras: | Booklet, Galerie |
| Laufzeit: | 100 Min. |
| Story: | |
| Bild: | |
| Ton: | |
| Untertitel: | |
| Synchronisation: | |
| Extras: |
| Gesamtwertung: | 90.00 % |
| User-Bewertung: | |
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