Voltron - Verteidiger des Universums Volume 4

Voltron - Verteidiger des Universums Volume 456.67% stars - "Voltron - Verteidiger des Universums Volume 4" Voltron ist für Nostalgiker. Und zwar zielgerichtet für Nostalgiker. Wer "Saber Rider" mochte, wird diese Fassung des Klassikers absolut lieben. Wer Voltron bisher nicht kannte, wird sich eher fragen, was das bitte soll.Diese DVD richtet sich also an Fans und Anime-Verrückte der ersten Generation, was sich auch an ihrem äußerst schlanken und puren Aussehen erkennen lässt. Kein lästiger Schnickschnack. Voltron ist Voltron. Punkt."Du kennst kein Voltron" zeigt uns außerdem endlich die Gesichter zu den sympathischen Synchronsprechern, die wir auf der ersten DVD bereits kennen lernen durften.Autor: Gunnar Quass
"Aus einer fernen Zeit, aus den Tiefen des Universums, kommt eine Legende zu uns: Die Legende von Voltron - dem Verteidiger des Universums. Dem mächtigsten Roboter, der je erschaffen wurde. Sein Ruhm wächst, je weiter er in die Tiefen des Universums vordringt. Auf der Erde wird eine galaktische Allianz aller friedlebender Völker der Galaxie geformt, die den Frieden bewahren soll. Doch neue, böse Mächte bedrohen diesen Frieden. Erneut ist Voltron zur Stelle. Dies ist die Geschichte wahrer Helden. Die Geschichte fünf junger Raumpiloten. Die Elite der Elite, dazu bestimmt, ihn zu beherrschen: Voltron - Defender of the Universe!" (Denkt euch die Indiana-Jones-artige Musik dazu.)
Kommt euch das bekannt vor? "Voltron" richtet sich eher an die Nostalgiker unter uns und reiht sich nahtlos in andere Klassiker wie "Saber Rider", "Mila Superstar" oder "Heidi" ein.
Hier ein kurzer Überblick: Wir schreiben ein fernes Jahr weit voraus in der Zukunft, und das Universum wurde mehr oder weniger vollständig erschlossen. Und dieses gigantische Universum wäre natürlich keins, wenn nicht ein paar seiner Bewohner imperialistische Pläne hegten, allen voran der fiese Zarkon.
Um diese Pläne zu vereiteln, gründen die freien Völker eine Allianz auf ihrer mächtigsten Waffe: Dem Kompartimentsroboter Voltron, bestehend aus fünf Roboterlöwen. Die Piloten dieses Superroboters werden von der Erde gestellt und warpen sich fortan durch die Galaxie, um die Rechtschaffenen zu beschützen und unrechtmäßiges Leid zu bestrafen.

Folge 29: Magnetisches Feuer
Wo haben wir unsere Helden beim letzten Mal verlassen? Ach, richtig, auf Arus ist wieder einmal alles in Ordnung - noch. Denn der fiese Zarkon hat immer noch nicht genug und schickt sein Robeast "Magnepyr" - sehr einfallsreicher Name - um sich mal wieder eine Tracht Prügel abzuholen. Die Voltron Force ahnt davon - natürlich - noch nichts und wird entsprechend von einem Feuer überrascht. Das Feuer brennt so heiß, dass das ganze Wasser des Planeten Arus verdunstet! Und als die Festung zum Gegenangriff ansetzt, schmelzen alle Raketen einfach auf dem Weg dahin. Es folgt, was folgen muss: Die Voltron Force muss ran!
Doch Alura hat Probleme: Im ausgetrockneten See kann ihr blauer Löwe nicht starten - Energiequelle negativ. Da macht sie eine überraschende Entdeckung: In jedem der Löwen steckt ein Teil vom Geist ihres Vaters! Dieser erteilt den fünfen eine kleine Lektion in Sachen Maschinenbau: Fachbereich Robolöwen. Jede der Robokatzen bezieht ihre Energie aus jeweils einem bestmimten Element der Natur. Und solange der See nicht wieder gefüllt wird, bleibt der blaue Löwe funktionsuntüchtig.
Also versuchen es die Jungs alleine! Doch sobald sie in das flammende Inferno eingetaucht sind, aktiviert Magnepyr ein Magnetfeld, welches die Löwen hilflos im Raum schweben lässt.
Lotor nutzt diese Gelegenheit, um Alura in ihrem blauen Kätzchen anzugreifen.
Doch da hat Lance die rettende Idee! Er will die Lorentz-Kraft nutzen und durch die Emission von negativer Ladung aus dem Magnetfeld ausbrechen. (Ja, diese Idee kam von Lance.)
Zum Glück ist unter dem See ein unterirdischer See (!?) und der blaue Löwe kann gestartet werden. Es folgen ein paar unverbindliche Hiebe und ein kaputtes Robeast später ist - dank des Physik Anfängerkurses - Arus gerettet.

Folge 30: Lotors Sehnsüchten
Folge 30 birgt ungeahnte Tiefen: Lotor träumt vom Verderben seiner Mutter! Offensichtlich entstammt er einer Vergewaltigung seiner Mutter durch Zarkon. In seinem Traum kann Lotor die Lücke durch Alura ersetzen, doch in der Realität hat Zarkon bereits eine Braut für Lotor ausgesucht: Prinzessin Hebi von einem Kolonialplaneten. Doch dieser lehnt die Heirat ab - er will nur Alura. Außerdem versinkt er in einer Identitätskrise aufgrund des Unwissens über seine Mutter. Diese war offensichtlich eine Herrscherin, bevor Zarkon den Planeten eroberte und sie umbrachte.
Doch Häggar hat bereits ein Heilmittel für seine Depression: Sie will ihm dabei helfen, Prinzessin Alura zu gewinnen. Ihr furchtbarer Plan scheint von Shakespeare geklaut: Er will sie mit einem verzauberten Dolch verletzen, der sie betäubt, sodass sie alle für tot halten und er sie in Ruhe verschleppen kann.
Der erste Teil des Plans scheint auch zu funktionieren: Häggars Katze schafft es, Alura am Arm zu erwischen - es findet tatsächlich eine Beerdigung statt. Es folgt eine kleine Rückblende durch Aluras Leben.
Nach der Aufbahrung wird Aluras Sarg in die Familiengruft verscharrt. Doch es gibt Komplikationen: Ein Erdrutsch (Zufall?) geht einher mit einem Überfall durch Lotor, welcher die vermeintlich tote Alura entführt. Doch der aufgeweckte Pidge hat sich an den Wagen gehängt und reist als blinder Passagier mit. Er schafft es sogar, Lotor zum Anhalten zu bringen. Doch als die Force eintrifft, eröffnet ihnen Lotor, dass Alura noch am Leben ist! Pidge schafft es jedoch, die Prinzessin zu befreien: Es entbrennt ein Kampf zwischen der Force, Lotor und Häggar, welcher eindeutig zugunsten der Force ausgeht. Und Lotor bleibt weiterhin Opfer seiner Depression.

Folge 31: Der Schatten einer Niederlage
König Zarkon wird es langsam zu bunt: Schon zu viele Schlachten sind unter Prinz Lotors Führung verloren gegangen! Um ihm eine Lektion zu erteilen, schickt Zarkon ihn in die Arena, wo er sich gegen Zarkons üble Schergen beweisen muss.
Als er diese jedoch spielend besiegt, steigt Zarkon selbst in den Ring: Ein Kampf um den Thron von Doom entbrennt. Lotor muss jedoch spüren, dass sein alter Herr im Kampf mindestens genauso gut ist wie er selbst.
Häggar hat unterdessen einen "Destron" erschaffen, einen Roboter, der angeblich die Kraft hat, Voltron zu besiegen.
Auf Arus laufen die Dinge derweil wie immer: Die Voltron Force baut den Planeten wieder auf und sorgt sich um das Wohl des Volkes. Zur Verteidigung des Planeten hat sich die Force etwas einfallen lassen: Ein neues Abwehrprogramm, das Multi Über Laser Lock - Codename MÜLL. Es fängt Angreifer früher und mit größerer Stärke ab, sodass Voltron nicht bei jedem Angriff zum Einsatz kommen muss.
Lotors kleine Angriffsflotte wird von MÜLL auch erfolgreich dezimiert, aber für sein großes Kriegsschiff muss Voltron trotzdem ran. Doch dieser schickt seinen Destron aus!
Der Destron Cyberwave bringt die Force in eine ungewohnte Lage: Er schafft es tatsächlich, sich durch die Beschädigung des blauen Löwen einen Vorteil zu erarbeiten. Als es so aussieht, als sei Voltron bereits erledigt, kann er sich mit einem Befreiungsschlag und der Hilfe der Festung in Sicherheit bringen und Lotor zum Rückzug zwingen. Doch die Force muss sich etwas einfallen lassen...

Voltron - Verteidiger des Universums Volume 4


Lotor entführt Prinzessin Alura

Folge 32: Der Kampf des Jahrhunderts
Die Force ist entsetzt: Beim letzten Angriff konnte Lotor sie bedrängen wie nie zuvor. Die fünf Verteidiger beschließen also ihre Verteidigung zu stärken und den Kampf zu trainieren. Diesen Rat erhalten sie auch von Aluras Vater, welcher sich erneut der Force zeigt und sie mit einem kryptischen Mysterium zurücklässt.
Zuvor müssen jedoch die Bewohner von Arus in die Festung in Sicherheit gebracht werden. Doch die Bewohner weigern sich: Sie wollen den Planeten mitverteidigen und stellen Milizen auf.
Beim Training ist es dieses Mal Hunk, welcher den Schwachpunkt Voltrons stellt. Immer wieder rutscht der gelbe Katzenfuß vom mächtigen Krieger ab, was Hunk zur Verzweiflung treibt. Doch die Force baut ihn gerade Rechtzeitig wieder auf: Lotor ist mit Destron 2.0 auf dem Weg, Arus erneut anzugreifen.
Mit der neu eingeübten Mach 5-Attack gelingt es der Force bereits ohne Voltron, dem Feind einen entscheidenden Schaden zuzufügen - dachten sie! Doch Destron 2.0 ist mit einem hervorragenden Reparatur-Kit ausgestattet und erarbeitet sich erneut einen Vorteil gegen Voltron. Jetzt kann nur noch einer helfen: König Alfor erklärt der Force die "Four-Lion-Attack", welche Destron tatsächlich das Robolicht ausknipsen kann, dass am Ende der Folge ein Mädchen namens Mandy geboren wird, fällt da kaum noch auf.

Folge 33: Man soll das Wasser lassen
König Zarkon kommt nicht damit klar, dass sein Sohn die Voltron Force immer noch nicht besiegt hat und entwickelt ein ernsthaftes Alkoholproblem. Entsprechend machen sich Häggar und Lotor an neue Pläne, Arus einzunehmen. Dieses Mal versuchen sie es auf dem Wasserweg: Mittels angriffslustigen Fröschen wollen die beiden Schurken Voltron unter Wasser locken, um ihn dort mit einem speziell für den submarinen Kampf entwickelten Destron zu attackieren.
Diese werden auch prompt von Pidge auf seiner Küstenpatrouille entdeckt, aber nur als harmlose Kaulquappen identifiziert. Dummerweise nehmen einige Kinder die Tiere mit und auch Pidge kann nicht wiederstehen. Als die Force es bemerkt, ist es bereits zu spät: Die Tiere haben ihre Metamorphose abgeschlossen und terrorisieren die Bewohner von Arus mit ätzender Säure. Die Force macht sich also auf den Weg, der Ursache dieser Monster an der Küste auf den Grund zu gehen, während Pidge die Familie rettet, der er die Quappen vermachte.
Unterdessen rettet der Rest der Truppe ein Schiff vor dem zerschellen und kümmert sich um die quakenden Untiere. Sobald diese alle tot sind, schickt Lotor seinen Destron aus. Unter Wasser sind die Löwen sind zunächst einmal chancenlos, aber die Voltron ist eine Macht, mit der zu rechnen ist. Zwar ist Pidges grüner Löwe beschädigt und entsprechend geschwächt, aber sobald Voltron die Oberfläche wieder erreicht hat, ist der Destron Fischfutter.

Folge 34: Bombenstimmung
Auf Arus herrscht eine Naturkatastrophe: Ein schwerer Sturm von hurrikanartigem Ausmaß bedroht die Bewohner! Doch der Sturm ist kein natürliches Phänomen: Lotor hat den Sturm ausgesandt, um eine Massenpanik zu verursachen (welche, nebenbei bemerkt, auch eintritt). Diese Panik will er nutzen, um unbemerkt eine gigantische Bombe auf Arus zu deponieren.
Die Voltron Force versucht derweil, die Bevölkerung zu evakuieren. Bei dieser Aktion gerät Pidge in einen Kampf mit einem Plünderer und verfolgt ihn bis in den Wald. Doch er gerät in eine Falle: Eine Bärenfalle, um genau zu sein. Der Plünderer, der gar keiner war, stellt sich daraufhin als Tommy vor und hilft Pidge aus der Falle.
Durch den kleinen Ausflug in den Wald machen die beiden eine grauenvolle Endeckung: Zarkons Schergen halten sich im Wald auf! Doch wegen seines verletzten Fußes kann Pidge nicht zu den anderen zurück und muss sich mit einem Funksignal zufrieden geben. Gemeinsam mit Tommy sucht er Zuflucht in dessen Haus.
Um die Bombe unter der Festung zu platzieren, muss Lotor den Sturm abblasen. Das gibt der Voltron Force genug Zeit, sich auf die Suche nach Pidge zu begeben. Dieser hat jedoch mit Tommy bereits eine sonderbare Erdspalte ausgemacht: Sie entdecken den Tunnel, durch den Lotor seine Bombe schleusen will und folgen ihm. Leider ist Pidge immer noch gehandicapt, was es für Lotor und seine Wachen leicht macht, sie zu entdecken und zu fangen.
Die Voltron Force hat unterdessen Pidges Signal zurückverfolgt und sich in den Löwen auf den Weg zu Lotors unterirdischer Operationsbasis gemacht. Lance gelingt es auch, Pidge und seinen neuen Freund zu befreien. Doch Lotor hat inzwischen einen Frontalangriff auf die Festung gestartet und ohne Pidge und Lance sieht die Lage eher mau aus.
Aber wenn Lotor hier gewinnen würde, wäre ja die Serie zu ende. Deswegen schaffen Lance und Pidge es rechtzeitig zur Festung und Voltron vereitelt die Pläne des bösen Prinzen.

Folge 35: Hunk, der Baumeister
Arus kommt eine ganz besondere Ehre zuteil: Auf dem Planeten sollen die Olympischen Spiele abgehalten werden. Leider verfügt Arus nicht über ausreichende Sportanlagen - deswegen baut die Voltron Force ein riesiges Stadion.
Die Arbeiten gehen auch gut voran und das Volk ist mit drei helfenden Kindern auch bei den Bauarbeiten vertreten.
Natürlich werden die Spiele von Doom boykottiert. Dort laufen auch wieder fiese Machenschaften: Durch einen Spion ist Lotor an die Baupläne von Voltron gekommen. Doch da er zu ungeduldig ist, auf eine Schwachstellenanalyse zu warten, schlägt ihm Häggar einen anderen Plan vor: Sie verwandelt die Baumaschine, welche zum Stadionbau benutzt wird, in einen Destron. Doch da eines der Kinder einen unruhigen Schlaf hat, gibt es einen Zeugen dafür. Doch wer glaubt schon einem Kind?
Da sich die physische Destron-Transformation schwieriger gestaltet, als erwartet, beginnt der Bagger erst einmal ein Eigenleben, was die Force vollends verwirrt. Wahllos wütet die Maschine und zerstört das Stadion, ohne einen Hinweis darauf, was tatsächlich passiert sein könnte.
Während die Force sich den Kopf zerbricht, werden die Kinder vom Bagger entführt. Alura versucht mit ihrem Löwen, die Lage zu retten - in diesem Moment zeigt sich Lotor und greift sie an. Trotzdem schafft sie es, den Bagger vorerst aufzuhalten. Doch während die Kinder noch in ihm gefangen sind, kann Voltron den Bagger nicht angreifen! Hunk sorgt also erst einmal dafür, dass die Kinder in Sicherheit gebracht werden.
Lotor zieht also seinen letzten Trumpf und transformiert den Bagger zum Bonecrasher - einem mächtigen Destron!
Wie sich zeigt, ist er auch nicht mächtiger als die anderen. Das Schwert des Lichts braucht nur einige Sekunden, um den Kampf zu beenden.

Folge 36: Angriff der Klon-Lotors
König Zarkon hat langsam genug: Schon so viele Folgen sind vergangen und Lotor hat es immer noch nicht geschafft, Arus und mit ihm Voltron zu unterwerfen! Sollte sein Sohn wirklich solch ein Taugenichts sein? Lotor sieht das anders: Die Robeasts, mit denen er arbeitet, seien einfach unfähig! Wenn er Arus' Macht brechen wolle, brauche er vernünftiges Arbeitsmaterial. Zarkon macht also folgenden Vorschlag: Da die Robeasts unfähig sind, soll Lotor einfach allein den Kampf mit dem mächtigsten Roboter aller Zeiten aufnehmen.
Natürlich wissen beide, dass dies der pure Wahnsinn ist. Also entschließt sich Lotor, Häggars Hilfe doch noch ein weiteres Mal in Anspruch zu nehmen. Und tatsächlich hat sie eine Idee: Sie erstellt einen Klon-Lotor, mit dessen Hilfe Lotor sicher in die Schlacht ziehen kann, ohne sich dem Tod auszuliefern. Laut Häggar ist der Klon sogar stärker als Lotor selbst. Sie lassen den Klon in der Arena antreten und tatsächlich ist er skrupellos und fürchterlich im Kampf.
Auf Arus spielen unterdessen alle Instrumente verrückt: Eine riesige Energiequelle stört sämtliche Elektrogeräte "in der Würstchenbude".
Leider bemerken sie es zu spät: Ein Kampfroboter von Doom stört mit seinem Kraftfeld sämtliche Stromkreise, sodass er auch von den Löwen nicht aufgehalten werden kann. Keith hat aber schon einen Ersatzplan: Da sich der Roboter durch den See auf die Festung zubewegt, will er ihm unter Wasser heimlich einige Bomben an die Beine heften.
Derweil steht die Festung stark unter Beschuss - Keith läuft die Zeit davon. Immerhin schafft er es, die Bomben zu platzieren. Dummerweise wird er dabei von Klon-Lotor entdeckt. Es entbrennt ein Zweikampf zwischen den beiden und es sieht so aus als gewönne der Klon langsam die Oberhand.
Gerade als es schon aussichtslos für Keith war, detonieren glücklicherweise die Bomben und stiften einige Verwirrung. In dieser Zeit nimmt Lotor mit seinem Klon Kontakt auf, um ihm ein bisschen Feuer unter dem Hintern zu machen. Dummerweise zeigt der Klon hier einen sehr hinderlichen eigenen Willen, so dass Lotor sich gezwungen sieht, ihn per Destron zu vernichten.
Ohne Klon und ohne Kraftfeld ist der Destron jedoch auch nur ein gefundenes Fressen für die Löwen und Lance, der sich schon einmal ohne Löwen auf den Weg gemacht hat.
Es folgt noch eine kurze, würzige Abhandlung über die Uncoolness des Klonens und da ist der Tag auf Arus auch schon wieder zu ende.

Folge 37: Showdown mit Mach 10!
Lotor bekommt einen neuen Mitstreiter, oder doch ernsthafte Konkurrenz? Ein Pilot der Raumflotte Zarkons, Kuro, beeindruckt den König sehr tief. Dieser verlangt einen Destron nach seinem eigenen Geschmack und schwört, damit Voltron besiegen zu können. Häggar entwirft ihm einen maßgeschneiderten Robo-Krieger, mit dessen Hilfe Kuro auch sofort nach Arus stürmt, um Voltron zum direkten Zweikampf herauszufordern.
Doch vorher verwüstet er in seinem Destranubis große Teile des Planeten, um die Voltron Force aus der Reserve zu locken. Unsere Helden haben natürlich keine Wahl und stellen sich dem Kampf - oder wollen es, denn der Destron ist einfach zu schnell, um ihn einzuholen. Pidge, Lance und Hunk verfolgen den Schergen, während Keith und Alura sich um die zerstörte Stadt kümmern.
Destranubis fordert Hunk zu einem Rennen auf, welches dieser prompt verliert. und auch Lance und Pidge sind um Längen zu langsam, um sich allein mit ihren Löwen zu behaupten.
Als ihnen klar wurde, dass der Destron zu schnell für die Löwen ist, rücken Keith und Alura von ihrer Rettungsmission ab, um Voltron zu formen. Anstatt zu zittern, freut sich Kuro jedoch über diese Herausforderung: Er zwingt Voltron zu einem Rennen, welches zwischenzeitlich sogar die unglaubliche Geschwindigkeit Mach 9 erreicht. Und selbst die neu erlernte Four-Lion-Attack ist zu langsam für den schnellen Destron.
Und dann demütigt er die Force auch noch indem er den Kampf abbricht und sich auf den Rückweg macht - um einem Festmahl des Königs beizuwohnen. Hier zeigt Kommandant Morgor, Befehlshaber der Armee, sich von seiner hässlichen Seite und wird grün vor Neid. Am nächsten Tag, so Kuro, wird er Voltron ein für alle Mal erledigen.
Und tatsächlich: Es sieht schlecht aus für unsere jungen Freunde. Bei einer Geschwindigkeit von Mach 10 hat der Destron immer noch die Nase vorn! Er lockt Voltron in eine Netzminenfalle, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Doch im getrennten Löwenzustand gelingt es ihnen, mit drei eindrucksvollen Attacken der tödlichen Falle zu entkommen.
Auch im anschließenden Rennen gelingt der Force ein Geniestreich: Die Four-Lion-Attack kombiniert mit Mach 10 zwingt Destranubis in die Knie.

Voltron - Verteidiger des Universums Volume 4


Die Robolöwen in der Klemme

Charakterbeschreibungen:
Keith:
Der furchtlose Anführer der Voltron-Force ist klug, mutig und stark. Er ist meist derjenige, welcher die Pläne ersinnt oder die anderen aus dem Schlamassel rettet.
In seinem roten Anzug steuert er seit Svens Tod den schwarzen Löwen, das Herzstück von Voltron.

Sven:
Der ehemalige Anführer der Voltron Force musste in einem frühen Kampf sein Leben lassen und wird seither von Keith vertreten und durch Alura ersetzt.

Alura:
Die Prinzessin von Arus steuert seit Svens Tod den blauen Löwen und fühlt sich manchmal als heimliche Anführerin der Force. Durch ihre sanftmütige und liebenswerte Art bildet sie das Gegengewicht zu den drei Männern. Im Laufe der Serie wird sie vom kleinen Mädchen zu einer verantwortungsbewussten Frau.

Lance, Hunk und Pidge:
Die drei Piloten des roten, gelben und grünen Löwen sind die Auflockerung, sozusagen das Herz der Serie. Sämtliche Sprüche, Witze, Anspielungen auf Alkohol oder sexueller Art kommen in der Regel von einem dieser drei geistig eher dünn besiedelten Witzbolden. Im Kampf ist aber auf alle Verlass und gerade Pidge zeichnet sich des Öfteren durch seine interessanten Ideen aus.

König Zarkon und Lotor:
Der böse König des Planeten Doom will die ganze Galaxie unterwerfen und hat sich bereits einige Planetenkolonien einverleibt. Gemeinsam mit seiner Hexe Häggar ersinnt er immer wieder neue Ideen, um seinen Sohn Lotor auf die Jagd nach Voltron zu schicken. Dieser ist jedoch eher hinter Prinzessin Alura her.

Story:
In einem Land nach unserer Zeit herrscht ein böser König namens Zarkon über einen Großteil der Galaxie. Doch da erscheint ein Megastarker Roboter: Voltron wird von einer Allianz der freien Völker dazu benutzt, das Universum zu befreien. Unter der Leitung des tapferen Raumpiloten Sven Holgerson, welcher später im Kampf fällt, macht sich eine fünfköpfige Einheit daran, Planet für Planet zu befreien - Die Voltron Force!
Im Laufe der Geschichte schließen sich immer mehr Verbündete der guten Sache der Voltron Force an, um König Zarkon letztendlich zu besiegen.
1984 war die Story wahrscheinlich spannend. Heute ist sie eher ein Witz - und wird von Anime House auch als solcher vermarktet.
Auf dieser DVD gibt es sogar gleich zwei Feinde, die es einigermaßen mit Voltron aufnehmen können - das ist erfrischend.

Bild:
Mit zeitnahen Meisterwerken wie "Steam Boy" oder auch "Neon Genesis Evangelion" lassen sich die Bild- und Zeichenqualität sowie die Animationen natürlich nicht vergleichen. Aber selbst verglichen mit "Dragonball", was zeitlich nicht ganz so weit weg ist, hätte man hier, gerade in Anbetracht der vielen Explosionen und Laserblitze, ruhig noch eine Schippe drauflegen können.

Ton:
Für die deutsche Neuauflage wurde uns ein Dolby 2.1 Sound spendiert, ansonsten dürfen wir uns das ganze noch auf Englisch ansehen (und -hören). Für alle Fans der Originalversionen: Japanische Sprachausgabe ist auf der DVD nicht enthalten.

Synchro:
Die Synchronisation hingegen verdient volle Punktzahl! So viel gelacht habe ich noch nicht bei vielen Animes. Die vielen Insider beziehen sich nicht nur auf sich selbst und andere Anime-Serien, sondern auch auf Games, berühmte Internetplattformen oder banale Dinge wie Alkohol.

Untertitel:
Nicht vorhanden.

Menü:
Kurz und knackig. übersichtlich und von Standbildern geprägt. Nichts Besonderes.

Extras:
"Über 80 Millionen Menschen in Deutschland kennen kein Voltron. Schreib dich nicht ab. Lern Voltron kennen!"

Fazit

Voltron ist für Nostalgiker. Und zwar zielgerichtet für Nostalgiker. Wer "Saber Rider" mochte, wird diese Fassung des Klassikers absolut lieben.
Wer Voltron bisher nicht kannte, wird sich eher fragen, was das bitte soll.
Diese DVD richtet sich also an Fans und Anime-Verrückte der ersten Generation, was sich auch an ihrem äußerst schlanken und puren Aussehen erkennen lässt. Kein lästiger Schnickschnack. Voltron ist Voltron. Punkt.
"Du kennst kein Voltron" zeigt uns außerdem endlich die Gesichter zu den sympathischen Synchronsprechern, die wir auf der ersten DVD bereits kennen lernen durften.

Autor: Gunnar Quass

 

Kommentare
Am Mittwoch, 17.Aug 2011, 20:57 schrieb Nicole_Borkowitz
Danke für das Lob, ich gebe es weiter :)
Leider haben wir kein Rezessionsexemplar zu Volume 1 bekommen, daher wird wohl kein Artikel hierzu mehr folgen, sry, doch zu Volume 5 wird noch einer folgen.
Am Sonntag, 30.Mai 2010, 22:55 schrieb TRS
Die Voltron-Artikel sind immer wieder unterhaltsam zu lesen.
Wird eigentlich noch einer zur ersten Volume und zur neuen (Volume 5) kommen?

Sie können keine Kommentare abgeben!
Infos
Voltron - Verteidiger des Universums Volume 4
Verwandte Artikel:

Copyright der Grafiken:
Anime House

Anifo® bei YouTube
Twitter
RSS Feed
Impressum | Team | Presse | Werbung