Voltron - Verteidiger des Universums Volume 5

Voltron - Verteidiger des Universums Volume 576.00% stars - "Voltron - Verteidiger des Universums Volume 5" Für wahre digital Natives und den Anime-Kennern ein Hochgenuss. Für Neuankömmlinge oder Quereinsteiger nur schwer zu verstehen. Der einzige edle Tropfen ist die Synchronisation, welche durchaus gelungen und belustigend ist. Es macht dermaßen Spaß, die nächste Folge zu sehen, dass man gar nicht aufhören möchte. In meinen Augen bleibt Voltron einfach Kult, genau wie Saber Rider.Autor: Jörg Brockmann
Aus einer fernen Zeit, aus den Tiefen des Universums, kommt eine Legende zu uns: Die Legende von Voltron - dem Verteidiger des Universums. Dem mächtigsten Roboter, der je erschaffen wurde. Sein Ruhm wächst, je weiter er in die Tiefen des Universums vordringt. Auf der Erde wird eine galaktische Allianz aller friedliebenden Völker der Galaxie geformt, die den Frieden bewahren soll. Doch neue, böse Mächte bedrohen diesen Frieden. Erneut ist Voltron zur Stelle. Dies ist die Geschichte wahrer Helden. Die Geschichte fünf junger Raumpiloten. Die Elite der Elite, dazu bestimmt, ihn zu beherrschen: „Voltron - Defender of the Universe!“ (Denkt euch die Indiana-Jones-artige Musik dazu.)
Kommt euch das bekannt vor? „Voltron“ richtet sich eher an die Nostalgiker unter uns und reiht sich nahtlos in andere Klassiker wie „Saber Rider“, „Mila Superstar“ oder „Heidi“ ein.
Hier ein kurzer Überblick: Wir schreiben ein fernes Jahr weit voraus in der Zukunft, und das Universum wurde mehr oder weniger vollständig erschlossen. Und dieses gigantische Universum wäre natürlich keins, wenn nicht ein paar seiner Bewohner imperialistische Pläne hegten, allen voran der fiese Zarkon.
Um diese Pläne zu vereiteln, gründen die freien Völker eine Allianz auf ihrer mächtigsten Waffe: Dem Kompartimentsroboter Voltron, bestehend aus fünf Roboterlöwen. Die Piloten dieses Superroboters werden von der Erde gestellt und warpen sich fortan durch die Galaxie, um die Rechtschaffenen zu beschützen und unrechtmäßiges Leid zu bestrafen.

Folge 38: Go Go Red Force Rangers!
In dieser Episode entpuppt sich Prinz Lotor als weiterer Versager Zarkons. Er ist mehr als enttäuscht von seinen Eroberungsversuchen, welche ihn langsam an den Fähigkeiten Lotors zweifeln lassen. Er hingegen hat einen vollkommen neuen Plan und überredet Zarkon sich diesen doch genauer in der Arena anzuschauen. Dort hat Lotor bereits eine Kostprobe seines neuen Abenteuers vorbereitet - die Red Force Rangers. Diese übermannen die genverbesserten Soldaten und demonstrieren IHRE Überlegenheit als Eliteteam. Inzwischen scheint der Protz von König überredet worden zu sein und die Red Force Rangers werden mit einem Destron losgeschickt um endlich den Planeten Arus zu erobern. Dort angekommen, macht sich das Special Team gleich an die Arbeit sämtliche Spuren ihrer Schandtaten zu verwischen und für Schrecken und Angst unter der Bevölkerung zu sorgen. Infolge dessen misstraut das ganze Volk den Obrigkeiten und stürmt vor den Palast um seiner Wut Ausdruck zu verleihen. Die Red Force Rangers haben aber bereits andere Optionen in Betracht gezogen die Voltron Force aufzuhalten und gruben in einem Vulkan nach einer sogenannten „Gesteinsmasse“. Eben mit dieser wollen sie sich selbst opfern und „verkleben“ den roten Löwen. Somit kann die Voltron-Force nicht mehr die Transformation durchführen. Doch durch die Hilfe der Teamkameraden und mit Hilfe sämtlicher Feuerkraft gelingt es Ihnen den roten Löwen zu befreien und den Destron der Red Force Rangers zu zerstören. Aus! Ende! Planet erneut vor einer Katastrophe gerettet.

Folge 39: Die Falle schnappt zu
Folge 40: Die richtige Entscheidung
Folge 41: Manchmal kommen sie wieder
Haggar entdeckt eine alte Legende des Universums wieder, den Omega-Kometen, welcher die Eigenschaften eines Schwarzen Loches besitzt. Mit einem geopferten Schiff und der in ihm befindlichen „schönen Strahlung“ wollen sie den Kometen vom Kurs ablenken und auf Arus ansetzen, was für die endgültige Vernichtung dienen soll. Voltron macht sich auf diesen aufzuhalten und muss erst mal einen Rückschlag einstecken. Die Gravitation des Gesteins ist zu mächtig und nach einem Anziehungsschub in Richtung Boden, gelingt es unseren Helden nicht diesen Koloss aufzuhalten. Auf den Boden der Tatsachen - des Kometen - befindend ist Voltron hilflos in der Falle. Hinzu kommt noch, das Haggar im Wrack des Schiffes eine Metzelmaschine auf unsere Helden hetzt. In der Zwischenzeit trifft Prinz Pandor mit seiner gesamten Flotte ein um zur Hilfe zu eilen. Nach einer kurzen Diskussion bleibt ihm nur eine Chance. Mit der gesamten Feuerkraft auf den Kometen ballern um wenigstens Arus zu retten, da dieser dieses Mal von der Strahlung befreit ist und nicht mehr unter der Kontrolle Haggars steht. Doch Voltron ist mit dem Bröselklumpen in den Tiefen des Universums verloren. Werden sie sich jemals befreien können?
Eine Folge später befindet sich Voltron immer noch auf dem Ungetüm. Lotor hat einen neuen Destron nach Arus geschickt um die Arbeit des Kometen zu vollenden. Prinz Pandor versucht unsere Helden mit Hilfe eines Traktorstrahls zu bergen, weil er durch Zarkons Flotte aufgehalten wurde. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Im letzten Moment der Verzweiflung erscheint die Göttin des Universums und verleiht Voltron neue Lebensenergie und zerstört den Gravitationskoloss. Natürlich eilt besagter Geretteter sofort nach Arus um Destorah zu vernichten und Lotor erneut einen Strich durch die Rechnung zu machen. Er flieht mitsamt Romelle und gegen Ende des Streiches versucht er sie zu töten. Sie stürzt jedoch in ein tiefes Loch. Dort erscheint Sven, ein alter Bekannter.
Sven, ehemaliger Pilot des blauen Löwen, bekannt als Norwegenjapaner kommt unserer ungeschickten Prinzessin Romelle zur Hilfe und kann mit ihr von Doom fliehen. Unsere V-Force macht sich auf den Weg beide abzufangen, als sich herausstellt, dass sie in eine Falle Lotors tappen. Haggar hat bereits einen neuen Destron „Athena“ am Fließband produziert, welcher nur danach ruft, von Voltron vernichtet zu werden.
PS: Prinzessin Romelle wurde erneut von Haggar entführt. Unser Nordasiate zweifelt immer noch an seinem neuen Leben, aber Romelle kann ihn überreden für die gute Sache zu kämpfen und sich nicht aufzugeben. Im Kampf zwischen Athena und Voltron geht natürlich nur einer als Sieger hervor und alle kehren zum Planeten Arus zurück, wo Sven ein neues Leben bei unseren Helden weiterführen kann.

Folge 42: Das Sandmännchen kommt
Alakis, einem friedlichen Sandplaneten ruft nach der Voltron-Force, wo friedliche Sandleute in Frieden leben. Nach der Ankunft machen sich unseren Helden auf Professor Duba zu suchen. Fidge bemerkt das Lotor eine geheime Basis unter dem Sand gegründet hat. Dieser will mit einem Gerät, dem SyncLine Adapter Robeaster aus den Sandleuten zu generieren. Mittlerweile findet Professor Duba Fidge und rettet ihn mit einem Hinweis vor Wüstenschlangen. Währenddessen versammelt sich unser Special Team und begrüßt das hiesige friedlebende Volk. Prinzessin Allura verschenkt sogar ihr Armband an einen und sie gewinnen dessen Vertrauen. Prinz Lotor ergaunert sich genau diesen kleinen und wandelt ihn durch den Adapter in einen Robeast um. Die Basis Lotors wurde mal eben kurz und klein geschossen und besagter Bösewicht muss erneut fliehen. Einzige Rache kann nur noch seine neu geschaffene Waffe nehmen, welche im Kampf gegen Voltron aber den Kürzeren zieht. Das Ende dieser Folge ist schon fast sentimental, weil Sandy, der friedliche kleine mit dem Armband im Kampf gestorben ist.

Voltron - Verteidiger des Universums Volume 5


Pure Nostalgie mit „Voltron - Defender of the Universe“.

Folge 43: Und weiter im Text
In dieser Episode finden Zarkons Schergen einen neuen Planeten, Nanek, um diesen zu versklaven. Zaggar entwickelte mal wieder einen neuen Destron „Onslot“. Um Voltron aber endgültige den gar aus zu machen, haben sie noch eine Gravitationsbombe in der Hinterhand.
Auf Nanek bildet sich eine Minirebellengruppen, nur aus Kindern bestehend, um Lotor gefangen zu nehmen, was völlig in die Hose geht. Die Löwenfestung ist bereits über die Ereignisse informiert und schickt unsere Helden los, die Feinde unerbittlich niederzustrecken. Laut Lotors Plänen tappt Voltron natürlich in die Falle, was nicht die geringste Wirkung bei unserem technischen Meisterwerk hinterlässt. Die Gravitationsfelder und Onslot werden im Handumdrehen ins Jenseits befördert und Zarkons Sohn flüchtet nach dieser Schmach erneut.

Folge 44: Voltron gegen Voltron
Zarkons böse Front erörtert ob der Planet Beta wieder ein Sklavenplanet werden soll oder doch nur für eine Falle Voltrons dienen soll. Jedenfalls werden sie diesen nicht als freien Planeten anerkennen und locken unsere Protagonisten in eine komplett neue Falle. Dieses Vorhaben wird am besten durch eine Kopie des Roboters bewerkstelligt, welcher angeblich nicht in China gefertigt wurde. Auf dem Planeten wollen sie übrigens eine Feier zu Ehren der Freiheit veranstalten und laden die Voltron-Force ein. Lotor kommt dem Original zuvor und versteckt seinen Voltron-Billignachbau im Wüstensand auf Beta. In der Zwischenzeit wurde ein Botschafter ausgesandt um unsere Helden zu eskortieren. Als sie dort eintreffen bemerken sie die Falle und machen Voltron2 mal eben den gar aus. Alle auf dem Planeten erneut gerettet - glücklich bis ans Ende dieser Folge und so weiter.

Folge 45: Spion aus freien Stücken
Romelle und Sven begeben sich freiwillig auf nach Doom um Zarkon auszuspionieren. Dort angekommen erfahren sie, dass Robeasts mit Latium verstärkt werden sollen um gegen Voltron fit für den Kampf zu sein. Die Entscheidung, wer das beste Robeast ist, wird in einem Arenakampf ermittelt. Indessen verkleidet sich Sven als Robeast und schmuggelt sich an eines der Transportschiffe, welches auf dem Weg zur Raumstation ist, wo das Latium hergestellt wird.
Er zerstört das Schiff und benachrichtigt die Voltron-Force, das es noch mehr Robeasts gibt und diese zur Raumstation gebracht werden sollen. Also machen sich unsere Helden auf selbige zu vernichten. Auf dem Weg stellt sich ihnen noch ein Destron in den Weg, welcher kurzerhand mitsamt der Station ganze zwei Mal durchstoßen wird und im Nichts des Alls aufgeht.

Folge 46:Allianzen versichern
Auf Arus versuchen sie eine neue galaktische Allianz zwischen verschiedenen Planeten unabhängig der freien Allianz der unabhängigen Planeten gründen. Die Verhandlungen verlaufen sehr zäh bis die Wende durch einen erneuten Angriff Lotors eingeleitet wird. Prinzessin Alura hat eine Vision, dass das Böse auf Arus zukommt. Sie flüchtet und wird von Lotor überrascht und Keith rettet sie. Lotor kehrt nach Doom zurück und berichtet Zarkon, dass er Keith schwer verletzt hat. Glücklicherweise wurde in sehr kurzer Zeit ein neuer Destron gebastelt um Voltron die Lichter auszuknipsen. Nach wiederholtem Versagen kehrt Lotor, geistig entfernt von allem Leben, nach Hause zurück und die Verhandlungen der Allianzen finden ein erfolgreiches Ende.

Charakterbeschreibungen:
Zarkon:
Er ist der König der Bösewichte mit dem Ziel die Kontrolle über das Universum zu erlangen.

Lotor:
Als Sohn des Königs hat er es schwer, obendrein versagt er bei allen Missionen.

Keith:
Keith ist Captain der Voltron-Force und ein galanter Gentleman.

Romelle:
Sie ist eine ungeschickte Prinzessin und lässt sich ständig von den Bösewichten entführen.

Fidge:
Fidge ist ein klein aber mutig. Er ist der Pilot des grünen Löwen und immer für einen lustigen Spruch zu haben.

Story:
Manchmal entsteht extrem viel Inhalt innerhalb kürzester Zeit, was typisch für Animation aus dem Zeitalter ist. Viele der Folgen sind unabhängig von anderen und nur selten kommt es vor, dass mehrere Folgen aufeinander aufbauen.

Bild:
Das ist die Originalversion des Animes und somit ist das Bild nicht remastered oder ähnliches. Somit ist die Qualität auf dem Stand von 1984.

Ton:
Der Ton ist deutlich und verständlich. Manchmal kommen leise Passagen zum Ausdruck. Kurzum, Stereo in seiner guten alten Form.

Synchro:
Eine Neuinterpretation der Texte und eine neue inhaltliche Anpassung erinnern stark an den Stil von Saber Rider. Viele Kreationen stehen in Verbindung mit dem heutigen Ironien des Netzes und der Gesellschaft.

Untertitel:
Der Untertitel ist nicht vorhanden.

Menü:
Kurzes knackiges Menü. Alle Folgen hintereinander abspielbar, dann einzeln auswählbar und noch die Spracheinstellung: Deutsch und Englisch.

Fazit

Für wahre digital Natives und den Anime-Kennern ein Hochgenuss. Für Neuankömmlinge oder Quereinsteiger nur schwer zu verstehen. Der einzige edle Tropfen ist die Synchronisation, welche durchaus gelungen und belustigend ist. Es macht dermaßen Spaß, die nächste Folge zu sehen, dass man gar nicht aufhören möchte. In meinen Augen bleibt Voltron einfach Kult, genau wie Saber Rider.

Autor: Jörg Brockmann

Infos
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