K-ON! Volume 1

K-ON! Volume 168.57% stars - "K-ON! Volume 1" Die Geschichte der Schülerinnen erinnert stellenweise von ihrem Setting an den Anime „Die Melancholie der Haruhi Suzumiya“ setzt aber doch starke Akzente für einen ganz eigenen Scharm. Die Musik, welche dieser Anime bietet ist schön anzuhören und war in Japan sogar eine Zeit über in den Charts. Die Beliebtheit der Serie spricht für sich in der ersten Verkaufswoche war es der Anime, welcher in bis dahin in diesem Zeitraum am meisten verkauft wurde.Autor: Stefan Schubert
„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen kennen keine Lieder.“ Diese Wertvorstellung könnte das Ensemble des Popmusikclubs der Schülerinnen in dem Anime K-ON! wohl am treffendsten umschreiben.

Folge 1: Klubauflösung
Seit heute ist Yui Hirasawa eine Oberschülerin. Ihre gute und langjährige Freundin Nodoka Manabe legt ihr Nahe, dass sie sich in einem Club engagieren sollte.
Währenddessen möchte Ritsu Tainaka den Popmusikclub wieder neu beleben, da sie dann als erstes Mitglied auch dessen Vorsitzende wäre. Die Bedingung der Lehrerin, dass dieser Club weiterbestehen kann, ist dass dieser mindestens vier Mitglieder haben muss. Dazu rekrutiert sie zuerst ihre Freundin Mio Akiyama, welche eigentlich dem Literaturclub beitreten wollte, aber sich dann dennoch von ihr überreden lässt. Als sich dann Tsumugi Kotobuki auf der Suche nach dem Chor in den Clubraum verläuft, wird diese auch als Mitglied gewonnen. Als dann bekommt sie auch gleich von den anderen Clubmitgliedern den Spitznamen Mugi. Nun fehlt nur noch ein Mitglied, damit die benötigten vier Clubmitglieder zusammen sind.
Nun hängen in der Schule einige Plakate aus, die darüber informieren, dass der Popmusikclub noch eine Gitarristin sucht. Yui entdeckt diese und da sie immer noch auf der Suche nach einem Club ist, dem sie beitreten kann, bewirbt sie sich als Gitarristin, obwohl sie als Instrument eigentlich nur Kastagnetten beherrscht. Da aber unbedingt ein viertes Mitglied für den Club erforderlich ist, wird sie herzlichst als neues Mitglied empfangen. Sie zögert erst, weil sie sich zu schlecht für die Band hält, aber nachdem die drei anderen vor ihr spielen, entschließt sie sich endgültig dem Club auch beizutreten.

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Endlich ist der Klub vollständig. - Gleich ein Erinnerungsfoto schießen!

Folge 2: Ein Instrument!
Yui Hirasawa ist nun das vierte Mitglied des Popmusikclubs geworden. Aber als einzige in dieser Gruppe spielt sie kein Instrument und besitzt noch nicht einmal eines. Aus diesem Grund gehen alle vier zusammen in ein Musikfachgeschäft, damit sich Yui dort eine Gitarre kaufen kann. Von ihrer Mutter hat sie sich dafür 50.000 Yen als Taschengeld Vorschuss geben lassen. Im Geschäft verguckt sich aber in eine sehr teure Gitarre für 250.000 Yen. Diese kostet also folglich viel mehr als ihr Budget zulässt.
Da Yui sich in ein Instrument entschieden hat, dass sie sich nicht leisten kann helfen ihr die anderen Clubmitglieder das Geld für den Kauf zusammen zu bekommen. Sie führen Verkehrszählungen durch, aber das so verdiente Geld reicht bei weitem nicht aus um die ersehnte Gitarre zu kaufen. Die anderen wollen deshalb noch mehr Jobs annehmen damit Yui sich ihr Instrument kaufen kann. Diese kann das aber aus moralischen Gründen nicht annehmen und gibt ihnen ihren Lohn wieder und sagt, dass sie sich nun doch der Gemeinschaft zum Wohle für ein billigeres Instrument entscheiden wird.
Wieder im Geschäft kann sie aber wieder nicht ihren Blick von der teuren Gitarre abwenden. Tsumugi beginnt nun mit dem Verkäufer an der Kasse über den Preis zu feilschen, dieser erkennt sie sofort aufgrund ihrer dicken Augenbraun als Tochter des Firmeninhabers und geht drastisch mit dem Preis für dieses Instrument herunter.

Folge 3: Spezialtraining!
Nun hat Yui ihre ersehnte Gitarre bekommen und kann nicht mehr von ihr lassen, sie nimmt diese selbst zum Schlafen mit ins Bett. Dabei vergisst sie, dass der Termin für die Zwischenprüfungen immer näher rückt. So beschäftigt sie sich nur mit Akkorden, lernt aber nichts für die Schule.
Sie fällt dann durch die Zwischenprüfung durch und droht aus dem Club ausgeschlossen zu werden, wenn sie auch die Wiederholung dieser Prüfung nicht bestehen sollte. Dann hätte der Popmusikclub wieder weniger als die vier benötigten Mitglieder um als schulischer Club existieren zu dürfen. Darum wird sie nun von den anderen, insbesondere von Mio, dazu gedrängt sich gründlich auf die Prüfung vorzubereiten. Zwar ist Yui guter Dinge sich auf die Prüfung vorzubereiten, aber sie kann sich trotzdem nicht auf das Lernen konzentrieren, da sie sich von allerlei Nebensächlichkeiten ablenken lässt.
Am Vorabend der Wiederholungsprüfung beschließen die drei anderen Clubmitglieder sie zu besuchen und ihr beim Lernen zu helfen. Dabei treffen sie auch das erste Mal auf die jüngere Schwester von Yui namens Ui, welche im Gegensatz zu ihr diszipliniert und zuvorkommend ist. Mio und Mugi sind fleißig damit beschäftigt Yui den Stoff für die Prüfung beizubringen. Ritsu, welche die Prüfung eigentlich auch nur wegen eines Crashkurs von Mio bestanden hat, fühlt sich dabei nun sehr gelangweilt und macht einige Döneken, welche die anderen drei natürlich beim Lernen stören. Zum Schluss beschäftigt sie sich damit Videospiele mit Ui zu spielen.
Yui wiederholt dann am nächsten Tag die Zwischenprüfung und betritt danach völlig kraftlos und niedergeschlagen wirkend den Clubraum und verkündet ihr Prüfungsergebnis. Alle befürchten das Schlimmste, aber sie hat mit der maximalen Punktzahl bestanden. Nun wollen die vier Freunde sich wieder dem Musizieren widmen, aber Yui hat inzwischen alle zuvor gelernten Akkorde wieder vergessen.

Folge 4: Trainingscamp!
Mio entdeckt eines Tages im Clubraum eine Schachtel mit Erinnerungsstücken von einstigen Mitgliedern. Dort findet sie eine Kassette, welche eine Tonaufzeichnung des Popmusikclubs beim Schulfest beinhaltet. Sie merkt, dass diese ihre Instrumente viel besser spielen konnten, als die jetzige Besetzung des Clubs. Darum beschließt sie mit den drei anderen Clubmitgliedern während der Sommerferien ein Trainingscamp zu veranstalten.
Da die Familie von Tsumugi mehrere Ferienhäuser besitzt fahren sie zu dem kleinsten davon um dort ihr Trainingscamp zu veranstalten. Dieses Ferienhaus befindet sich am Meer, wo sie dann nach einer längeren Zugfahrt eintreffen. Während Mio nun gleich mit dem Training anfangen möchte, wollen Yui und Ritsu zunächst an den Strand gehen.
Erst am Abend, nach einem langen Strandbesuch beginnen sie mit den Proben. Yui und Ritsu sind ganz erschöpft von ihrem Tag am Meer. Aber Mio überzeugt sie dann doch sich ihren Instrumenten zu widmen. Auch spielt sie ihnen nun die Kassette vor, welche sie im Clubraum entdeckt hatte.

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Yui steht vor ihrer Wunschgitarre, doch leider ist diese ziemlich teuer.

Charakterbeschreibungen:
Yui Hirasawa:
Yui ist neu an der Oberschule und wenn sie eine Sache lernt, dann verlernt sie dafür eine andere. Sie ist ein Faulenzer, aber eines Tages beschließt sie dem Popmusikclub beizutreten. Dies tut sie dann auch, obwohl sie weder ein Instrument spielen oder Noten lesen kann. Sie hat eine kleine Schwester mit Namen Ui und ihre Eltern sind meist im Ausland unterwegs, so dass sie zu Hause meist allein sind.

Nodoka Manabe:
Nodoka und Yui kennen sich seit ihrer frühsten Kindheit und gehen nun auch in der Oberschule in dieselbe Klasse. Charakterlich unterscheiden sich die beiden stark voneinander, während Yui eher ein Faulenzer ist, ist Nodoka eifrig und strebsam.

Story:
Die vier sehr unterschiedlichen Schülerinnen Yui Hirasawa, Mio Akiyama, Ritsu Tainaka und Tsumugi Kotobuki haben gerade ihre ersten Tage an der Oberschule. Sie finden sich zum Popmusikclub zusammen und musizieren fortan neben ihren Schulalltag auch zusammen.

Bild:
Farben und Linienführung sind in diesem Anime sehr weich gewählt. Dadurch fehlen klare Kontraste. Dies passt aber ausgezeichnet zu der Story.

Ton:
Auch der Ton ist nicht schlecht, aber trotzdem nur durchschnittlich.

Synchro:
Auf dieser DVD sind zwei Tonspuren vorhanden, die japanische und die deutsche. Die deutschen Stimmen passen gut zu den Figuren. Vereinzelt ist es zwar nicht möglich die drollige japanische Jugendsprache in das Deutsche zu übertragen. Aber dennoch sind beide Tonspuren gut gelungen.

Untertitel:
Die deutschen Untertitel sind zweckmäßig gestaltet und helfen dem Anime-Fan, die Serie auch im japanischen Original ohne die selbigen Sprachkenntnisse zu verstehen.

Menü:
Schlicht, einfach und sehr pragmatisch in warmen Farben gestaltet.

Extras:
An Extras liegt dieser DVD neben dem obligatorischen Wendecover eine Character / Profile Card von der Figur Hirasawa Yui bei. Diese beinhaltet detaillierte Steckbriefinformationen zu ihr. Ansonsten sind Trailer zu den Serien „Die Melancholie der Haruhi Suzumiya“, „Vampire Knight“, „Ouran High School Host Club“ und „Black Buttler“ auf dem Silberling.

Fazit

Die Geschichte der Schülerinnen erinnert stellenweise von ihrem Setting an den Anime „Die Melancholie der Haruhi Suzumiya“ setzt aber doch starke Akzente für einen ganz eigenen Scharm. Die Musik, welche dieser Anime bietet ist schön anzuhören und war in Japan sogar eine Zeit über in den Charts. Die Beliebtheit der Serie spricht für sich in der ersten Verkaufswoche war es der Anime, welcher in bis dahin in diesem Zeitraum am meisten verkauft wurde.

Autor: Stefan Schubert


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