Detektiv Conan - Der tickende Wolkenkratzer

Detektiv Conan - Der tickende Wolkenkratzer90.00% stars - "Detektiv Conan - Der tickende Wolkenkratzer" Conan überzeugt auf ganzer Linie… Nicht nur die Story ist packend sondern auch die Charaktere und der Soundtrack überzeugten. Besonders die Gefühle zwischen Ran und Shin’ichi Kudo beeindruckten in diesem Film und man war wahrlich angetan und gespannt ob die beiden es zusammen überstehen.Leider hat Anime-Virtual aber auf den Extras auf der DVD ein wenig gespart. Eine Galerie und die typischen Trailer sind bei einem solchen Movie nicht wirklich als würdig. So wären ein Blank Endung sowie eventuell ein Video von der Produktion des Films wesentlich interessanter gewesen.Wer die Serie Conan mag, sollte nicht bei den Filmen halt machen. Deswegen von uns eine eindeutige Kaufempfehlung für diesen Conan-Kinofilm.Autor: Kevin Motschal
Detektiv Conan ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt mehr. Zuerst waren es die Manga(s) die bis heute die Fans in ihren Bann ziehen, danach kam die TV-Serie auf dem deutschen Sender RTL II und nun endlich kommen mit mehreren Jahren Verspätung die Kinofilme auch zu uns. Anime-Virtual wird alle bisher in Japan erschienene Filme im zwei Monatstakt bei uns veröffentlichten, sodass auch wir in den Hochgenus der Filme gelangen.

Wieder einmal befindet sich Conan, Ran und Kogoro Mori bei einem Einsatz. Wie bei fast jedem Fall ist es nicht eindeutig, wer von den drei Anwesenden der Täter war. Einzig allein das Wort „JUN“ steht auf dem Bildschirm geschrieben…

Natürlich hat Conan schon die ganze Sache durchschaut und betäubt wie in fast jeder Folge der Serie Kogoro, damit er ihm zu seiner Glanzstunde verhelfen kann. Nur mit weniger Mühe hat er das Wort JUN entschlüsselt. Das Opfer wollte nicht JUN schreiben, sondern hatte beim Fall ausversehen die Tastatur auf Englisch anstatt auf Japanisch gestellt. Wenn man nun die Buchstaben JUN in Japanisch ändert und die Tasten liest, kommt dabei der Name Ma na mi heraus.

Wenige Tage später befindet sich Coan bei Professor Agasa und findet dort einen Brief für ihn. Der Brief lädt ihn am Dienstag den 29. April nachmittags um halb Vier zu einer Teeparty ein. Da Shin’ichi Kudo in seinem derzeitigen Zustand als Kind nicht zu dieser Teeparty gehen kann, beauftragt er per Telefon Ran und Kogoro Mori zu dieser Teeparty zu gehen.

Nach dem Telefonat geht Conan noch ein wenig spazieren, dabei trifft er Inspektor Juzo Megure der Conan den neuen Inspektor Shiratori vorstellt. Am nächsten Tag geht Ran mitsamt Conan und ihrem Vater der Einladung nach wo sie auf den Herren Moriya treffen. Schon nach kurzer Zeit befinden Sie sich im Hinterhof wo sich schon etliche Leute tummeln. Herr Moriya eröffnet daraufhin ein Quiz, worum es um ein Passwort geht. Conan kann sich diesmal nicht zurückhalten und löst als erster das Quiz. Als Preis bekommen sowohl Ran als auch Conan eine Führung im Haus von Herrn Moriya.

3. Mai.
Konnten der am 4. Mai Geburtstag hat, hat nur noch 22 Stunden Zeit um sich eine Idee einfallen zu lassen, wie er Ran am 4. Mai treffen kann, denn es handelt sich um seinen Geburtstag und Ran lässt sich nicht von ihrer Idee abbringen mit Shin’ichi ins Kino zu gehen. Voller Verzweiflung geht er zu Professor Agasa, während er mit ihm spricht klingelt das Telefon und eine Stimme fragt nach Shin’ichi Kudo. Diese erfragt Shin’ichi’s Handynummer, die er nur mit Widerwillen herausgibt und befielt ihn in den grünen Park am Teimuzu-Fluss zu gehen. Weitere Instruktionen erhält er dort. Dort Angekommen, sieht er seine Freunde „Ayumi, Genta, Mitsuhiko“, die mit einem ferngesteuerten Modelflugzeug herumspielen. Conan bemerkt schnell, dass das Flugzeug eine Bombe hat, ohne lange zu zögern aktiviert er seine Schuhe und schießt die Fernbedienung auf das Flugzeug, was sofort explodiert. Gleich darauf klingelt das Conans Handy und die Stimme teilt Conan mit, dass um Punkt 1 Uhr eine weitere Bombe auf dem großen Platz vor dem Bahnhof Beika explodiert. Ohne lange zu zögern fährt Conan mit seinem Skateboard weiter, doch was wird noch alles passieren, wird es eventuell auf noch ein Gebäude treffen und wenn der Täter schon keine Skrupel hat Kinder darein zu ziehen, hört er dann bei der Freundin von Shin’ichi Kudo halt machen?

Charakterbeschreibungen:
Shin’ichi Kudo/ Conan Edogawa
Der 17 Jahre alte Shin’ichi ist ein begnadeter Fußballspieler und ein großer Fan von Sherlock Holmes. Seine Eltern sind der Bestsellerautor Yusaku Kudo und die frühere Schauspielerin Yukika Kudo. Von ihnen hat er auch seine hervorragende Kombinationsgabe geerbt, mit deren Hilfe er schon in der der Vergangenheit zahlreiche und spektakuläre Fälle gelöst hat.
Seit dem er auf einem Jahrmarkt von zwei unbekannten Männern durch ein Gift geschrumpft wurde, jagt er die verbrecherische Organisation. Zu seiner Tarnung hat er sich eine neue Identität als Conan Edogawa zugelegt und wohnt bei seiner Freundin Ran. Um keinen Verdacht zu erwecken, geht Conan wieder zur Grundschule, wo er seine festen Freunde wie ein normales Schulkind besitzt.
Shin’ichi versucht mit allen Mitteln seine wahre Identität zu verheimlichen, damit niemand, besonders Ran nicht in Gefahr gelangt. Einzig allein Professor Agasa und noch ein paar ausgewählte Personen wissen über ihn bescheid. Da er immer noch das Wissen und auch die Auffassungsgabe eines 17 Jahren alten Teenager besitzt löst er im geheimen weiterhin viele Fälle, die aber immer auf das Konto von Kogoro Mori gut geschrieben werden.

Ran Mori
Ran ist schon seit frühester Kindheit mit Shin’ichi befreundet und zeichnet sich durch ihre nette und hilfsbereite Art aus. Trotzdem sollte man sie nicht reizen oder belästigen, denn sie kann sehr schnelle und starke Tritte sowie Karate-Griffe auf den Gegner anwenden. Rans Eltern sind der Privatdetektiv Kogoro Mori und die Rechtsanwältin Eri Kasaki. Seit dem die beiden getrennt leben, versucht Ran hin und wieder die beiden wieder zusammenzubringen.
Nach dem Shin’ichi sie plötzlich nicht mehr besucht und anruft, wendet sie sich an Professor Agasa, dort trifft sie zum ersten Mal auf Conan und beschließt diesen als ihren kleinen Bruder bei sich und ihren Vater mit aufzunehmen. Shin’ichi, der sich abgöttisch liebt kann aber seine wahre Identität wegen der Sicherheit von Ran nicht preisgeben und lebt nun damit.

Kogoro Mori
Kogoro Mori ist der Vater von Ran. Früher war er einst bei der Polizei, doch als er die Polizei verlas, machte er sich als Privatdetektiv selbstständig, leider mit weniger großem Erfolg. Erst als Conan zu ihm und Ran stößt, dreht sich schlagartig das Blatt. Conan der nicht Preisgegeben darf, dass ich Shin’ichi Kudo ist, löst somit für Kogoro Mori die Fälle und lässt ihn im Rampenlicht stehen.

Story:
Die Story ist durchaus fabelhaft umgesetzt wurden. Gleich zu beginn um einen sehr guten Einstieg in den Film zu gewährleisten hat man sich dazu entschieden einen Vorfall erst einmal zu lösen, bevor die richtige Geschichte erst losgeht. Anstatt wie in der Serie auf recht schnelle Erzählweise zusetzen, hat man beim Kinofilm dagegen entschieden, sodass dass man mehr von der Persönlichkeit von Shin’ichi und gleichzeitig mit von der Beziehung zu Ran mitbekommt. Bis zum Schluss wird der geheime Mann der Conan immer wieder auf sein Handy anruft wird erst am Ende des Films aufgelöst, wer er in Wirklichkeit ist.

Bild:
Das Bild wird im 16:9-Modus auf dem TV wiedergegeben, eben typisch für japanische Animes. Das Bild besitzt wie die Serie viele kleinere Detaillierte Umgebunden und Charaktere. Zudem bietet das Bild auch eine sehr hohe Bildqualität, die es nicht mehr zu toppen gilt.

Ton:
Der Soundtrack, der mit sehr guten und den bekannten Conan-Stücken aus der Serie aufwartet, kann den Zuschauer völlig in seinen Bann zieht und überzeugt somit auf ganzer Linie. Alle wichtigen Wendungen und Ereignisse wurden optimal und bestens mit dem Soundtrack untermalt und lassen einem förmlich wie im Kino voller Spannung erwartend in ihren Bann ziehen.

Synchro:
Die Synchro wurde auf einem sehr hohen Niveau eingearbeitet und man hört deutlich heraus, dass hier Profis am Werk waren. Es wurden die gleichen Synchronsprecher wie bei der Serie verwendet sodass man sich nicht erst während des Film an eine neue Stimme gewöhnen muss. Einsame Spitze!

Untertitel:
Der Untertitel wird typisch Anime-Virtual als gelber zentrierter Text auf dem Bildschirm eingeblendet. Mit einer leichten schwarzen Kontur ist er gut lesbar. Einzig an ein paar Stellen im Film unterscheidet sich der gesprochene Text mit den Untertiteln, doch beide sagen immer noch das gleiche aus. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass wie immer bei Anime-Virtual nicht an kosten gespart wurde und somit einbandfreie und zugleich optimale Untertitel dem Zuschauer präsentiert werden.

Menü:
Das Menü sieht auf dem ersten Blick ziemlich verwirrend aus. Aufgebaut mit einem festen Hintergrund der Hochhäuser darstellen soll, werden die Menüpunkte wie eine Zeituhr dargestellt und erst nach der Zeit entstehen die Wörter, sodass man beim ersten einlegen doch ein wenig verdutzt das Menü betrachtet. Untermalt wird das Menü noch mit einer tickenden Zeituhr, die sogar nach der Zeit einrastet.

Extras:
Wo in der Vergangenheit bei anderen Anime-Serien mit Extras gespart wurde, hat sich Anime-Virtual dies Mal ein wenig mehr angestrengt. So bekommt man ein prallgefülltes Booklet, in dem alle wichtigen und relevanten Figuren ausführlich vorgestellt werden. Zudem befindet sich bei jedem Charakter Artworks dabei, auf den man die Figur in verschiedenen Posen sieht. Die DVD selbst wird in einem schönen Schuber verkauft und im Schuber liegt nicht nur DVD drin, sondern auch noch eine weitere durchsichtige Scheibe, auf dem der Charakter Conan aufgedruckt ist. Auf der Film-DVD findet man hingegen nur leider eine Galerie und die typischen Trailer, die bei jeder DVD beiliegen.

Fazit

Conan überzeugt auf ganzer Linie… Nicht nur die Story ist packend sondern auch die Charaktere und der Soundtrack überzeugten. Besonders die Gefühle zwischen Ran und
Shin’ichi Kudo beeindruckten in diesem Film und man war wahrlich angetan und gespannt ob die beiden es zusammen überstehen.
Leider hat Anime-Virtual aber auf den Extras auf der DVD ein wenig gespart. Eine Galerie und die typischen Trailer sind bei einem solchen Movie nicht wirklich als würdig. So wären ein Blank Endung sowie eventuell ein Video von der Produktion des Films wesentlich interessanter gewesen.
Wer die Serie Conan mag, sollte nicht bei den Filmen halt machen. Deswegen von uns eine eindeutige Kaufempfehlung für diesen Conan-Kinofilm.

Autor: Kevin Motschal


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Kaze (Anime Virtual)

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