Toriko Band 28

Toriko Band 28

„Mitsutoshi Shimabukuro“ möchte mit Manga-Serie „Toriko“ den Lesern die japanische Esskultur auf lustige und spannende Art und Weise näherbringen. Diese ist nun mittlerweile in Japan seit November 2016 mit dem 43. Band abgeschlossen. Also haben wir noch ca. ein Drittel des Abenteuers vor uns! Auf dem Cover dieses 28. Bandes sieht man die jungen „Alten“. Also Jiro, Ichiryo, Midora, Akazie und seine Kombipartnerin Frohse.

Frohse betritt die Bildfläche und greift sofort ihre alten Gefährten Jiro und Setsuna an. Letztere war Jiros frühere Kombipartnerin und ist jetzt die lebende Legende unter den Köchen. Jiro und Setsuna können nur vereint ihren Angriff aufhalten, der ansonsten alle in der Nähe stehenden Menschen mindestens schwer verwundet hätte.
Der Vizechefkoch des Gourmetbundes namens Stör taucht kurz danach auf und hält einen bewusstlosen Komatsu unter dem Arm. Toriko hat wohl gegen ihn verloren und Komatsu ist nun in den Händen des Gourmetbundes. Frohse will, dass Stör ihn an sie übergibt. Doch Stör weigert sich und dreht nun vollständig auf. Er hat wohl noch so viele Kraftreserven, nach dem Kampf gegen Toriko übrig, um Frohse zu beeindrucken. Doch gerade als die beiden den ihren Kampf um den Koch beginnen wollen, regnet es Meteore. Diese heißen auch Meteor-Gewürz oder Gewürzregen, da sie in einer so hohen Menge auftreten, dass es so aussieht, als ob es regnen würde. Dies bedeutet wohl, dass der Drache gegen den Tiger verloren hat. Der Drache ist in diesem Fall Ichiryu und der Tiger ist Midora.

Es gab zur selben Zeit, wo Toriko gegen Stör gekämpft hat, noch einen anderen riesigen Hauptkampf. In diesem ging es darum, das Menü von Akazie sicherzustellen. Um an die verschiedenen Zutaten zu kommen, hat Ichiryu alle seine alten Verbündeten mit eingeplant und sie an verschiedene Orte in der Gourmet-Welt geschickt. Doch nur er könnte es mit Midora aufnehmen und muss sich ihm aufgrund seiner Vorgeschichte alleine stellen. Ein erbitterter Kampf zwischen den beiden bricht aus und Ichiryu bereut es, dass er ihn nicht schon viel früher getötet hat, als er schon einmal die Chance dazu hatte. Doch er fühlt sich siegessicher und redet mit ihm erst einmal über alte Zeiten, bevor er ihn angreift.

Ichiryu und Midora sind sozusagen Brüder. Sie waren Waisenkinder, die beide von Akazie und Frohse aufgenommen wurden. Auch Jiro wurde von diesen beiden aufgenommen und somit haben alle das Training von Akazie und das gute Essen von Frohse genossen. Die Namen haben einen tieferen Sinn bei diesen Dreien. Ichiryu (Ichi = erster, Ryu = Sohn/Drache), Jiro (je nach Schreibweise „zweiter Sohn“ bzw. „Wolf“) und Midora (dritter Tiger).
Sie trainierten lange und sind immer stärker geworden. Bis zu dem Tag, an dem das Viertier erwachte und angriff. Ichiryu konnte die vier Bestien besiegen und Jiro hat den Hauptkörper mit seiner exzellenten Akkupunkturtechnik in einen andauernden Schlaf geschickt. Aber dies war nur der Anfang. Kurz danach kamen die blauen Nitros bei der Familie zu Besuch. Ohne Worte und ohne Gewaltanwendung, nahmen sie einfach Akazie und Frohse mit.

In diesem 28. Band von „Toriko“ steht die Story sehr stark im Fokus und es kommen weniger Kämpfe, als in den beiden Vorgängern vor. Dies bekommt der Leser auf 208 schwarz/weiß-Seiten präsentiert. Insgesamt treten sehr viele verschiedene Personen auf, die alle mit der Story rund um Frohse verbunden sind. Die Zeichnungen sind wie immer detailreich und die Panelgestaltung gewohnt übersichtlich.

Humor:
In diesem 28. Band von „Toriko“ gibt es, obwohl es eine ernste Grundstimmung gibt, auch jede Menge Humor. Besonders, als über die Vergangenheit der Brüder erzählt wird. Midora hat wohl schon damals für viel Stunk gesorgt und Jiro war auch damals schon ein Suffkopp.

Action:
Ganz so viel Action und Kampfszenen, wie in „Toriko Band 27“ gibt es in diesem Band nicht. Es ist aber dennoch sehr spannend und allein die Story macht die nicht ganz so vielen Kämpfe locker wieder wett. Die Kampf- und Actionszenen, die es gibt, sind wie immer sehr detailreich und werden super von den Speedlines unterstützt.

Erotik:
Erotik gibt es ein wenig. Aber nicht all zu viel. Nur dass Jiro und Setsuna damals schon ein süßes Paar waren und natürlich auch Frohse und Akazie. Erotische und romantische Szenen kommen keine in diesem 28. Band von „Toriko“ vor.

Fazit

„Toriko Band 28“ ist ein etwas anderer Band, als die letzten beiden Vorgänger. Er geht etwas mehr auf die Vorgeschichte der einzelnen Charaktere ein und erklärt die Beziehungen dieser zueinander. Der Charakter Toriko an sich taucht nur in einem einzigen Bild kurz auf und aus diesem ist zu schließen, dass er bewusstlos ist. Dass dem Hauptcharakter so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist aber nicht weiter schlimm, da es eher stören würde. Eine gute Portion Action- und Kampszenen sind auch enthalten und werden von einer guten Prise Humor abgerundet. Außerdem ist ab hier die Story anders als die 147 Episoden des bisher erschienenen Animes. Doch wie dieser endete verrate ich nicht.

Autor: Patrick Porsch

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Toriko Band 28
Bewertung:
Story:5 von 5
Humor:4 von 5
Action:5 von 5
Erotik:3 von 5
Gesamt: 4,5 von 5
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